No Bullshit Founders: Wer wir sind und was wir machen
Diese Folge ist persönlicher als sonst. Moritz, Tim und Ole sprechen darüber, wie sie ins Gründen gekommen sind, welche Startups sie aufgebaut haben, was funktioniert hat — und was eben nicht. Von ersten Verkäufen mit 15, über Game-Development, Cybersecurity und Accessibility-Software bis hin zu Legal AI, DevSecOps-Consulting und der Frage, warum manche Ideen tragen und andere trotz guter Ansätze scheitern. Eine ehrliche Folge über echte Gründerwege, Tests, Fehlschläge, neue Chancen und die Realität hinter SaaS, E-Commerce, Communities, Marketing und KI-Produkten. Kein Hochglanz. Kein Startup-Theater. Nur echte Einblicke in das, was gerade wirklich passiert.
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Schön, dass ihr wieder einschaltet für eine neue Folge No Bullshit Founders. Wie immer mit Moritz, Ole und Tim. Das bin ich. Und heute wollen wir mal etwas über uns reden, uns ein bisschen vorstellen und über unsere Startups reden. Vielleicht magst du, Moritz, vielleicht mal anfangen. Was ist dein Background? Wie kam es in die Startup-Szene? Was hast du vielleicht schon mal gegründet? Oder bist du am Gründen?
Also ich habe als Kind eigentlich schon angefangen, auf dem Flohmarkt Sachen zu verkaufen oder in der Schule Sachen zu verkaufen. Und mit 15 habe ich dann über den Namen meiner Eltern im Internet Sachen verkauft. Das hat dann auch direkt ganz gut funktioniert. Ich hatte Glück. Und das habe ich dann 13 Jahre lang gemacht. Das Ganze aufgebaut, aufgebaut. Er hat selber eine Mini-Webseite gemacht, dann einen Freelancer gehabt, dann eine Agentur, die eine richtig große Sache rausgemacht hat. Und genau, das... Das war das und seitdem ich das verkauft habe, ich dachte, dass ich mal was in Richtung Software-as-a-Service machen möchte. Ich dachte, das wäre vielleicht noch was Besseres, hat aber seitdem nicht mehr so richtig gezogen, war nicht irgendwie so erfolgreich und ich habe einfach viele Sachen jetzt ausprobiert und bin immer noch dabei. Also ich... Ich lasse jetzt wieder was im Bereich E-Commerce programmieren, aber im Software-Service-Bereich mache ich immer was mit Mitgründern, versuche ich immer da was Neues. Und genau, aktuell, ja, das ist das, was bei mir aktuell so ist.
Wie lange hast du das gemacht, das, was du mit 15 gegründet hast?
Das habe ich 13 Jahre lang gemacht, genau, bis 2018, ja.
13 Jahre lang. Okay. Okay.
15 ist doch echt früh, da habe ich noch nicht an sowas gedacht.
Nee, nee, ich auch nicht. Finde ich schon ziemlich cool. Also bei mir ging es erst deutlich später los. Also, ich glaube, meine erste Firma habe ich 2017 gegründet, habe davor schon ein bisschen angefangen während des Studiums. Nicht wieder, wie man als Informatiker so ist. Ich entwickle das nächste große Computerspiel. Hat natürlich nicht funktioniert. Als man viel Counter-Strike 1.6 gespielt hat, dachte ich mir, ach komm, das kannst du ja auch selber nachbauen. Mehr hat nicht so ganz funktioniert. Ich hatte mich mit der Unity Game Engine beschäftigt und irgendwann dachte ich mir so, okay, was ist denn, okay, allein ein Spiel entwickeln schaffst du jetzt vielleicht nicht unbedingt, aber was gibt es denn da vielleicht für Probleme, die andere Entwickler haben, wie du die vielleicht unterstützen kannst. Und da war ein Punkt, ja wirklich Cyber Security. Und ich dachte mir, okay, es gibt keine vernünftigen Lösungen, um diese Spiele, die mit Unity entwickelt werden, irgendwie, ja, irgendwelche Sicherheitsfeatures, sag ich mal, darauf anzuwenden, dass dein Property halt nachher am Ende einfach nicht gestohlen wird, beziehungsweise der Source-Code zum Beispiel am Ende nicht einfach kopiert wird, oder was halt auch sehr häufig ist, dass Android-Apps oder sowas, die halt gepublisht werden, ja, die sind halt so einfach anzupassen und werden einfach republished, einfach unter einem anderen Namen und sowas habe ich halt versucht zu verhindern. Und da habe ich jetzt so ein paar Lösungen gebaut mit der Firma, Guarding Pairs Software. Einmal, ja, so ein bisschen im technischen Bereich, einmal Obfuscation. Obfuscation ist dafür da, dass halt Programmcode halt unleserlich wird für den Menschen, Das heißt, der Computer kann das dann immer noch verstehen und interpretieren und immer noch ausführen. Nur ein Mensch, der nachher drauf guckt, der kann das Ganze dann nachher nicht verstehen, weil das dann einfach so ein zackvielter Mix dann am Ende einfach wird, der für den Menschen einfach keinen Sinn mehr ergibt. Das zweite, größere ist wirklich eine Anti-Cheat-Lösung, die halt kleinzeitig läuft, um halt das Cheaten halt irgendwie so ein bisschen zu verhindern. Was die meisten Gamma so ein bisschen kennen, ist halt Cheat Engine.
Vielen Dank.
Man huckt sich dann irgendein so ein Process halt rein und spielt ein bisschen an den Variablen rum, hat man auf einmal nicht mehr nur drei Leben, sondern tausend Leben. Und je nachdem, was man halt für eine App halt baut oder für eine Lösung mit einem Leatherboard oder irgendwie sowas, kann das halt manchmal, ja, problematisch sein und da, ja, da stütze ich halt andere Spieleentwickler damit. Und jetzt letztes Jahr habe ich zwei andere, die ich über das Reach kennengelernt habe, vielmehr UserAid.
Vielen Dank.
Die basiert auf einem relativ neues Gesetz. Das, was du auch schon mal zwischendurch erwähnt hattest, Ole, Richtung Barrierefreiheit. Da müssen nämlich größere B2C-Unternehmen ihre Webseiten barrierefrei anbieten. Es geht los, wenn man mehr als 10 Mitarbeiter hat oder mehr als 2 Millionen Jahresumsatz macht. Da müssen die Webseiten wirklich barrierefrei sein, sonst kann man wirklich verglatt werden. Und da haben wir ein schönes Monitoring-Tool gebaut, um halt Webseiten halt zu scannen und seine eigenen Webseiten zu überwachen. Was ist halt barrierefrei, was ist nicht barrierefrei? Wie könnte die Probleme vielleicht beheben? Ja, das ist so der aktuelle Stand. Ja.
Thema. Spannend. Spieleentwicklung ist ja so ein Thema. Da habe ich mich irgendwie finde ich total spannend, habe ich mich aber nie herangetraut. Ich weiß auch gar nicht so genau, warum. Aber ja.
Ich habe es mir ehrlich gesagt auch früher ein bisschen einfacher vorgestellt. Also, ein Programmieren hat wirklich angefangen, habe dann auch mit C++ angefangen.
Mhm.
Und dann war das Witzigste, ich kann es ja noch keine For-Loops. So, und dann stell dir mal vor, Ulle, wie ich Sachen programmiert habe. If this, dann mach das. Als if das, okay, ich habe jetzt 200 Ifs. Und... Jetzt ist der Spielstand X. Okay, jetzt muss es irgendwie weitergehen. Jetzt kommen die nächsten 100 Dips. Ja. Ja, ja, ja, das gibt es in... Ja.
Nein, du hättest wenigstens ein GoTo oder so. Wo gibt es das in C? Ich weiß, C++ GoTo? Ja, ich glaube, das gibt es überall. Hättest du halt mal damit Stoß legen müssen. GoTo-Line.
Ja, das war mir noch unbekannt. Das kannte ich halt damals noch nicht. Und dann irgendwann habe ich halt wirklich For-Loops oder For-Each oder Go-To halt alles entdeckt und dann dachte ich so, aha, dann geht doch alles vielleicht ein bisschen einfacher. Statt alles auszuprogrammieren und es vielmals zu wiederholen. Ja, also
Naja gut, also ich finde, Schleifen sind überbewertet. Also GoTo sollte man überall machen, ist performant und dann weiß man auch, wo was steht. Ich überlege gerade, wenn man das zur Cloud als Anweisung gibt, was dann dabei rauskommt. Vielleicht experimentiere ich nachher mal.
Kommt auch ein bisschen auf die Programmiersprache an, weil zum Beispiel bei Java und C-Sharp ist es zum Beispiel so, dass halt If-Bedingungen am Ende in Kulturen gemandelt werden. Das ist wahrscheinlich bei den anderen Sprachen halt wahrscheinlich ähnlich. Wir haben so eine Interpretersprache, die du angucken kannst, und dann hast du auch mal deine Jumps immer.
Da müsste man mal tiefer reinschauen, das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht auswendig, was jetzt welche Sprache daraus macht. Also, Hauptsache funktioniert.
Ja. Aber... Ja, ja.
Also, ich meine im Sinne von, was nachher aus der Steife wird, ist mir beim Programmieren egal.
Ja, warte.
Ja. Im Gegensatz zu Moritz habe ich nicht mit 16 oder 15 angefangen, Unternehmen zu machen, sondern habe damit Programmieren angefangen. Und habe mich dann, ich muss mal überlegen, 2012, 2013, irgendwo so da um den Zeitraum rum, habe ich mich selbstständig gemacht, als Freelancer auch damals noch. Das ging ja damals noch schön, konnte man, hatte ja kein, hat man ja keine Probleme gehabt, die heute mit Scheinselbstständigkeit etc., sondern konnte als Freelancer halt echt noch ohne Probleme überall arbeiten. Und dann habe ich irgendwie so ein kleines Team aufgebaut, daraus ist dann irgendwann vor ein paar Jahren die die sich gerade nur noch so zu einem Nebenschraubplatz entwickelt, interessanterweise, weil ich halt auch noch jetzt in einem Legal-AI-Startup unterwegs bin, wo wir halt schauen, dass wir Dokumente klassifizieren, bewerten auf Vollständigkeit und dann aber auch Entwürfe für bestimmte Schreiben automatisiert heraus generieren. Dass wir halt sagen, okay, Der Fall ist jetzt für uns vollständig und jetzt schreiben wir aber dieses oder jenes Schreiben automatisiert vor. Klar, da muss da noch ein Anwalt so in echt rüberschauen, weil der muss das auch rausschicken. Aber dass wir quasi diese Arbeitsabläufe effizienter gestalten, weil allein diese Prüfung, ob Dokumente vollständig sind und stimmig sind und so, das nimmt halt super viel Zeit in Anspruch. Und was ich jetzt in der letzten Woche tatsächlich erst gelernt habe oder festgestellt habe, eigentlich gibt es in diesem DevSecOps-Bereich, in dem ich ja auch unterwegs bin, einen unfassbaren Bedarf an Expertise. Und deswegen habe ich jetzt noch so ein kleines Neben-Startupchen aufgemacht, wo ich halt genau das letztendlich mache, Teams unterstützen, mit ihren DevSecOps-Entscheidungen, wo geht es hin, wie sichern wir eigentlich diese ganzen Systeme ab, was machen wir mit den Pipelines, schmeißen wir da mal munter unsere Secrets alle rein und glauben, dass das sicher, oder ist uns bewusst, dass sowas wie Trivi auch kompliziert, also kompliziert, ich kann heute nicht mehr sprechen, angegriffen werden könnte in der Lieferkette und unsere Credentials nachher klaut. Und, ähm, Ja, mal schauen, wo diese Reise hingeht. Das sind gerade so die Spielplätze, wo ich mich aufhalte. Auch die Musselwahl verändert sich halt gerade ein bisschen Richtung, wir bieten mehr so etwas Richtung SaaS an oder Platform as a Service, dass du nicht mehr hinkommst und sagst, ich mache mein CMS hier als Projekt.
Mhm.
und meine Website, sondern als okay, ich will die jetzt gemacht haben, dafür bleibe ich eine bestimmte Zeit bei euch, dann hoste ich die selber oder ich hoste die bei euch. Auf jeden Fall, wir bekommen Upgrades und Sicherheit und den ganzen Kram, den gibt es einfach. Ich muss nicht mehr einzeln kaufen, sondern wie Software as a Service gehe ich halt hin und habe aber mein individuelles System am Tagesende, das ich auch mitnehmen kann. So. Und halt ganz krasse Automatisierung bauen wir auch noch in Richtung Prozessautomatisierung, aber auch in diesem ganzen DevSecOps-Bereich. Dieses Legal AI mache ich übrigens nicht alleine. Da sind noch Mitgründer drin und den Rest, da gibt es ein Team hinter. Sonst wüsste ich nicht, wann ich das machen soll. Alles aber genau so.
Hätte ich ja nicht direkt auch ein, zwei Fragen zu, mit dem DevOps-Support, sag ich mal. Ist das deine Only-Ole-Webseite?
Ja, genau, das wird Only Order.
Ja.
Da kannst du dann halt im Gegensatz zur Mosel-Wahl, also bei der Mosel-Wahl kannst du auch DevSecOps Support quasi buchen und Umsetzung haben und so Sachen für dein Team. und Only Ole ist halt wirklich nur dieses Beraten, Entscheidungen treffen in dem Bereich und da bekommst du quasi auch nur mich und nicht irgendwie jetzt irgendjemand aus dem Moselwald-Team.
Ja.
Also nicht, dass das Team jetzt das nicht könnte oder schlecht wäre oder Expertise nicht hätte, sondern halt quasi wirklich so dieses, okay, du möchtest jemanden haben, der seit über 20 Jahren in diesem Bereich rumhopst und dann ist das irgendwie was anderes, als wenn du sagst, ich brauche jemanden, der das jetzt aber mal eben für uns baut. Ich beschäftige mich quasi bei OnlyOle mit den Problemen und zeige halt den Weg auf, wie die Lösung funktioniert, während bei der Muselwahl halt mehr diese ganzen Umsetzungssachen laufen.
Okay, verstehe.
Also du kannst quasi mit Only-Roller einsteigen und sagen, ja, die Lösung ist geil, jetzt fehlen mir aber Kapazitäten, dann kannst du zur Moselball gehen und die Moselball kann dir das dann auch gerne bauen.
Ich finde die Webseite auf jeden Fall richtig geil. Also deine Idee, nach OnlyFans zu machen, ist dann irgendwie ziemlich cool. Das ist richtig lustig.
Ja, irgendwie muss man da so ein bisschen auffallen.
Ja. Ja.
Ich dachte, eigentlich ist das ganz witzig. Ein Freund von mir hat jetzt auch überlegt, tatsächlich bei Onlyfans Paid-Streaming zu machen von seiner Arbeit, die er jeden Tag macht beim Programmieren.
Geil.
Finde ich auch witzig. Das wäre nur nichts für mich, so die Star Wars Streaming.
Ja, ich glaube, man muss einfach nur kreativ sein. Einfach verrückte Sachen ausprobieren. Das kann wahrscheinlich auch funktionieren.
Ja. Ja, entweder es funktioniert oder es funktioniert halt nicht. Wenn es nicht funktioniert, war es halt eine nette Idee und gut ist es.
Also nichts verloren. Ja. Ja, genau so ist es. Und bei deinen Legal Tech-Sachen, das ist... Wie macht ihr es, dass die AI danach nicht halluzioniert? Wie passt ihr darauf auf? Also, ihr fasst irgendwelche Dokumente zusammen oder habt ihr dann wirklich immer, der Anwalt muss halt wirklich immer aktiv drüber lesen, einmal alles mal vergleichen oder wie geht ihr da vor?
Vielen Dank.
Also bei den Schreiben, die rausgeht, klar muss da jemand final drüber lesen, also allein aus rechtlicher Sicht.
Hm.
Er hatte das Verhindern, dass er aktuelle Rechtstexte und Urteile nicht durcheinander schmeißt. Das ist schwierig. Also das ist tatsächlich so, dadurch, dass diese Modelle halt eine sehr breite Basis haben und sehr breit gelernt haben, sind da halt auch immer alte Rechtsprechungen drin. Und dann haben wir zum Beispiel im Sozialrecht das Problem, dass es da sehr große Änderungen und Verschiebungen gab und die bekommt das System nicht 100% zuverlässig, gefiltert und raus.
Mhm.
Wir haben da zwar bestimmte Filtermechanismen laufen, wir prüfen zum Beispiel auch, du lädst nicht nur die Dokumente hoch, sondern du legst halt einen Fall an und da sind bestimmte Daten drin. Und dagegen gleichen wir halt auch ab letztendlich in der Prüfebene, ob das, was die KI nachher rausgibt an Informationen, ob das auch zu den eingegebenen Daten passen kann. Also ganz klassisch, quasi prüfen ist das Ergebnis, was ich bekomme, wahrscheinlicher. Also stimmt das überein, kann das stimmen?
Vielen Dank.
Und wir haben halt auch in unseren Testläufen halt jetzt, wir testen das ja schon ein bisschen, so ein paar Stellen rausgefunden, wo es immer wieder beim Generieren aufs Kniefeld passiert. Und da steuern wir jetzt halt entsprechend gegen. Also zum einen mit Prompts, aber auch zum EHG haben wir natürlich im Einsatz, aber auch ganz klassisch, indem wir das generierte Ergebnis prüfen, ob bestimmte Sachen da drin vorkommen und wenn die vorkommen, dann verwerfen wir und lassen neu generieren.
Ah, okay, spannend.
Es gibt auch entsprechend angepasste juristische Modelle. Man kann die auch nochmal feintunen. Das haben wir auch gemacht, damit das halt besser funktioniert. Damit haben wir auch die Fehlerrate reduziert. Und irgendwie haben wir auch festgestellt, okay, die kleineren, spezialisierteren Modelle funktionieren besser als große Allgemeine. Wir haben halt zum Beispiel einfach drei unterschiedliche Modelle im Einsatz.
Okay, cool.
Das heißt, zum Beispiel für die Dokumentenklassifizierung benutzen wir ein anderes Modell als das, was nachher die Texte generiert und für das ganze Prüfen nutzen wir dann halt nochmal ein anderes Modell. Das ist ein bisschen, hat sich am Anfang ehrlich gesagt ein bisschen over-engineert angefühlt, aber Die Ergebnisse sind damit viel, viel besser geworden. Unsere Fehlerquote ist um 10% gesunken, was sich halt in echter Arbeitszeit auswirkt.
Ja.
Und da unser Hauptziel ist, die Arbeitsabläufe zu vereinfachen, diese Prüfprozesse zu vereinfachen, ist es, glaube ich, nachher das Wert, diesen Aufwand zu betreiben. Also lieber ein zuverlässiges Ergebnis und ein bisschen mehr Rechenleistung eingesetzt, als dass immer wieder menschliche Korrekturen drin sind. Und was wir halt auch eingebaut haben ist, du kannst halt an jedem Schritt die Rückmeldung geben, okay, das hat nicht funktioniert und dann auch rückmelden, was ist es und wir haben quasi so einen Lernmechanismus drin, der dann die Prompts, die drunter liegen, nach und nach schärft und verbessert. Und aber gleichzeitig, wenn jetzt eine neue Promptversion drin ist, geben. Bisschen verrückt, weil wir ja als Mensch gar nicht so zurückgehen können, aber es ist halt mit dem Gedanken, du... wie wenn du halt Vokabeln lernst, wenn du immer wieder lernst und feststellst, das ist eigentlich das richtige Wort, dass wir so ein bisschen mit dem System umgehen und diese Kombination aus Feintuning, unterschiedliche Modelle und den Guards, die wir da so haben, das Prüfen, ist es relativ zuverlässig geworden. Ich bin jetzt ja selber kein Jurist, ich kann das juristisch nicht alles so gut beurteilen immer im Detail, deswegen haben wir Juristen bei uns im Team, die das können. Und auf jeden Fall, die Ergebnisse sind damit viel besser geworden, unsere Fehlerquote ist gesunken. Und ich hoffe, dass sich das System jetzt nicht irgendwann selbst kaputt lernt. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Wie macht ihr das denn mit dem Feintuning? Hm.
ganz klassisch trainieren, du hast ja Rechtstexte und du hast ja für viele, das ist halt, ich sage jetzt mal juristische Standardfälle, sowas wie, okay, irgendein Hilfsmittel ist nicht genehmigt worden oder irgendjemand hat Leistungen nicht in der Höhe bezahlt oder es gibt Streit über irgendeinen Bescheid in dem Fall. Und das, was du dann erstmal rausschickst, vorgerichtlich ist quasi immer das Gleiche. So, und dann kannst du halt damit halt sehr gut trainieren, wie soll denn die Reaktion auf was aussehen.
klingt auf jeden fall richtig cool
Und mit dieser Datenmenge anonymisiert natürlich ohne personenbezogene Daten, halt dann nochmal trainiert und feingetunt Fancy Stuff an der einen oder anderen Stelle. Manchmal ein bisschen nervend aufreibend. Ich hätte gerne mehr Rechenkapazitäten zum Beispiel an der einen oder anderen Stelle, aber dafür muss es sich dann auch erstmal lohnen, was es richtig losläuft.
Ja. Hast du die nicht mit Mac-Minis eingedeckt? Nicht so ein Stapel neben dir stehen? Okay.
Ich habe ein paar Macs, die das trainieren, aber jetzt halt nicht die große Menge.
Ah, okay.
Das ist jetzt nicht so, dass ich hier irgendwie im Keller zehn Stück stehen habe im Rack und die laufen die ganze Zeit. Wäre natürlich was. Nochmal da aufrüsten. Aber die Trainingsgeschwindigkeit auf den Mac Minis ist auch nicht so gut. Da wäre größere Hardware deutlich angenehmer. Auch für die Response, also die laufen schon jetzt im Testbetrieb an ihren Belastungsgrenzen. Das heißt, wenn wir so richtig viele Fälle damit mal bearbeiten wollen, dann haben wir halt einen gewissen Rückstau. Was aber auch nicht so wichtig ist, das arbeitet halt einfach asynchron. Dann dauert das halt einfach länger, bis das Ergebnis da ist.
Genau. Genau, so ist es halt. Ja.
Wenn das dann über Nacht läuft, interessiert das auch keinen. Das muss man auch so sehen. Das läuft halt 24-7. aktuell. Moritz schaut so, welche Ideen klaue ich dafür oder davon?
Nee, nee, nee, gar nicht. Ich bin ja jetzt gerade dabei, wieder Richtung E-Commerce zu gehen, wieder was im E-Commerce zu probieren, weil das Software-as-a-Service für mich in der letzten Zeit halt nicht so gut funktioniert hat, außer jetzt irgendwie ein paar Zahlungen oder so.
Bei E-Commerce stelle ich mir auch gerade schwierig vor, wenn ich ehrlich bin, wenn ich so die Zahlen lese.
Genau.
Es scheint es ja auch im E-Commerce-Bereich einfach gerade ein bisschen Rückgang zu geben. kleiner. Aber vielleicht... Ja.
Amazon macht viel, dann hast du halt nur noch so einen Teil davon, aber ich bin ja da in einer kompletten Nische unterwegs, ich schaue mir ja wieder dieselbe Nische an, die ich damals gemacht habe, ich probiere, ob ich da wieder reinkomme und das ist komplett anders als normaler E-Commerce.
Gibt es denn deine alte Webseite noch? Spannend. Okay. Okay.
Ja, genau. Der läuft immer noch und da läuft auch noch mal richtig Umsatz drüber. Also ich sehe das. Weil wir hatten damals so ein Feature programmiert, dass man sieht, welche Bestellungen so ausgeliefert wurden und wann die ausgeliefert wurden auf der Webseite. Ja, aber der, dem ich das verkauft habe, der hat das anscheinend vor drei Jahren weiterverkauft. Also an einen Wettbewerber von mir damals. Ja.
Ja gut, aber dann weißt du ja schon, wie der Markt da funktioniert. Also es ist ja auch ein Vorteil, wenn man in bekannten Gewässern fischt.
Ja. Auf jeden Fall.
Genau, genau, das ist ein Vorteil, ja.
Jetzt musst du nur besser werden als dein altes eigenes Produkt.
Ja, das ist auch ein gewisses Risiko. Ich versuche da jetzt anders dran zu gehen mit einer anderen Strategie oder mit... Ja, und das kann sein, dass es funktioniert, kann aber auch sein, dass die das nicht annehmen, ne, also ist halt ein Risiko, aber ehrlich gesagt ist das Risiko trotzdem nicht so groß, wie jetzt ein neues, x-beliebiges Software-as-a-Service-Ding zu gründen, das ist halt der Hauptjahr.
Ja.
Ich meine, das Gute ist halt, es ist halt deine Nische, die du schon kennst. Das war es dann 17, 18 Jahre oder sowas, dann hast du das gegründet. Da hat sich ja auch nochmal viel getan und du hast nochmal viel gelernt und kennst ja trotzdem die Nische und ich glaube schon, dass das funktionieren könnte.
Definitiv.
ich denke auch einmal ausprobieren also spricht ja ein
Genau, einmal mit nicht allzu viel Geldeinsatz ausprobieren und dann einfach mal schauen und dann, genau, und ansonsten schaue ich halt weiter.
Ja, genau so ist es.
Also ich bin auf der Suche. Genau, erste Einnahmen.
Wie läuft es denn mit dem Business Explorer, das ihr letztens erzählt? Ihr hattet euren ersten Einnahmen.
Ja, das Problem da ist, dass die Kosten pro Suche jetzt zu hoch sind, weil der Programmierer ist jetzt komplett auf AI gegangen und es hat halt hohe Kostenversorgung. Wir waren bei 1,30 Euro pro Suche oder so.
Hm.
Ja.
und jetzt mittlerweile über 80 Cent pro Suche ist aber immer noch sehr viel, wenn man dann halt da irgendwie eine Marge drauf rechnet und so, dann sind die Preise halt extrem hoch. Das einmal und ja, im Endeffekt nur diese Suche bringt halt nicht genug Wert eigentlich. Die Leute wollen ja eigentlich einfach neue Kunden kriegen und da war jetzt der Gedanke, dass so ein bisschen auszuweiten, nicht nur diese Suchen anzubieten, sondern, wer weiß, vielleicht irgendwie, dass man sich einen Coldcaller dazu buchen kann oder dass man sich irgendwie so so irgendwas dazu buchen kann, dass wir mit Leads weiterarbeiten, die generiert wurden, solche Sachen. Ja, aber... die Leute, mit denen ich das da jetzt gemacht habe, die sind da beide jetzt stecken können oder wollen nicht mehr so viel zur Zeit da reinstecken. Das heißt, ich müsste da jetzt entweder wieder neue Leute versuchen und das ist halt alles auch immer sehr zäh.
Mhm.
Also klar, es ist immer einfach, irgendwelche Programmierer zu finden, die Lust haben erst mal. Aber ja, es ist halt so eine offene Geschichte, dass da wirklich was dann daraus wird. Das heißt, überlege ich auch, ob ich das nochmal da mit einer anderen Herangehensweise da weiter reingehen möchte oder halt nicht. Ja, genau.
Weil die 80 Cent oder die 1,30 keine Tokenkosten oder API-Kosten oder das ist auch krass viel, ne? Also wie viele Token sind das? Also Also das
Ja, das ist ja von 1,30 oder 1,40 auf 80 Cent gesenkt hat er das irgendwie, indem er jetzt ein anderes Modell und einen anderen, ein bisschen anderen Prompt gefunden haben, wo die Qualität ähnlich ist. Aber ja, es ist halt extrem viel, ja.
Welches Modell nutzt du dafür? Weißt du das?
Ich weiß nicht, das Neue, was er jetzt dafür benutzt, er hatte vorher, glaube ich, Gemini oder so benutzt, kann das sein?
Kann sein, aber spannend. Also.
Das, und da hatte ich ja noch ein anderes Projekt, wo die Zahlungen ein bisschen einfacher reinkamen. Das war irgendwie Indonesien zu helfen, hier irgendwie nach Deutschland zu kommen, in dem Betrieb zu finden, die die dann halt sponsern sozusagen und irgendwie Unterkunft kriegen und so weiter. Da ging es einfach, Leute zu kriegen, die dafür... bereit waren zu zahlen, aber da war es dann ein bisschen deutlich schwieriger, dann diesen Dienst wirklich dann zu liefern, weil es nur ganz, ganz wenige Betriebe gibt, die so eine Unterkunft anbieten. Und dann hatten wir vielleicht nach 4.000 Bewerbungen für Freie Soziales Jahr, für Bundesfreiwilligendienst, hatten wir vielleicht 15 Betriebe, die theoretisch sowas anbieten würden, aber die jetzt auch schon für dieses Jahr komplett voll sind.
Hm. Hm.
Das heißt, da muss man dann mindestens ein Jahr im Voraus für die Leute dann sich bewerben.
Vielen Dank.
Und das ist dann halt auch schwierig. Und wir könnten vielleicht noch irgendwie 10.000 mehr Bewerbungen rausschicken, aber kann man ja hochrechnen. Da hat man halt statt 15 Betriebe vielleicht 45 Betriebe, die theoretisch sowas anbieten. Ja, ist aber ein bisschen schwierig. Dann muss er erst mal mit den Leuten widersprechen, dass sie jetzt erst mal noch ein Jahr warten müssen. ist natürlich nicht so schön. Und ja, es ist dann, ich frage mich dann auch, wo ist dann irgendwann die Dienstleistung, weil da hat man halt diese 45 Betriebe, die man vielleicht dann jedes Jahr abfrühstücken kann, aber dann der eigentliche Gedanke war ja, diese automatisierten Bewerbungen rauszuschicken für die Leute. Und das ist irgendwann, das fällt ja eigentlich einfach komplett weg, weil man dann nur noch diese 45 Firmen hat, die überhaupt damit arbeiten. Ja.
Ja, und halt auch die Laufzeit, also wenn du ein Jahr warten musst, letztendlich zum Teil, ist das natürlich total schwierig.
Ja, ist ein bisschen wenig dann, ne?
Ja. Ja. Ja. Das ist schwierig. Also das war einfach wieder mal so ein Test, aber ja, ist halt...
Die mal zubomben dann.
Also, auch in der Vermittlung, oder? Also ich kann mir halt gut vorstellen, in einem Jahr machen die Leute halt einfach was komplett anderes, als jetzt darauf zu warten, ich mache jetzt mal ein FSJ oder Wufti oder so in Deutschland. Also.
Nicht ganz so easy.
ausprobieren, ne? Also, ich sag ja, das ist genau wie OnlyOle. OnlyOle kann jetzt halt auch komplett floppen. Dann ist das halt so. Ja.
Ich meine, das kann halt einfach nebenbei laufen. Du musst dir auch keine Gedanken machen, deine Website steht, entweder kontaktieren dich Leute oder halt auch nicht. Hast ja nichts verloren.
Ja, genau. Das denke ich mir halt auch, ne? Also, ich sag mal, wenn die Idee jetzt kein Mega-Investment ist, Also alles mit KI ist natürlich total aufwendig irgendwie am Tagesende. Aber solange es kein Mega-Investment ist, kann man das halt auch gut machen.
Ja, das stimmt auf jeden Fall.
Einfach ausprobieren, schauen, läuft es, läuft nicht.
Aber was mir jetzt gerade noch einfällt, ich hatte ja so eine Discord-Community gestartet und da hat es ja nochmal gefragt, ob ich da nochmal berichten kann.
Das fast das LinkedIn-Profil umgestalten immer aufwendiger, als es eine Idee zu haben. Ja, ja.
Vielen Dank.
Also vor knapp 2-3 Wochen war ich bei so 18-19 Leute oder sowas, wann das sie beigetreten sind. Jetzt sind es mittlerweile knapp 35, glaube ich. Und es sind zwar nicht so super viele beigetreten, aber diese Möglichkeit einfach, dass es diesen Channel einfach auch gibt, der hat einfach, glaube ich, super den Trust erhöht. Weil dadurch ist meine Conversion Rate von 2-3% jetzt konstant auf über 5% gestiegen. Also schon verdoppelt. Das ist schon ziemlich geil. Und wenn das jetzt halt so bleibt, wäre das ganz cool. Klar, vielleicht ist es eben ein Nebeneffekt, aber es wäre natürlich nett, wenn das wirklich diese Community ist, die ich da gerade versuche aufzubauen. Mhm.
Ich hätte auch mal überlegt, ob wir das nicht auch bei der Mose-Wahl machen. Als quasi weiteren Kanal, über den man uns auch erreichen kann, ganz unkompliziert. Aber weiß ich auch nicht, wie das bei B2B dann so gut funktioniert. Das ist halt eine andere Nische. Vielleicht probieren wir auch das einfach mal aus.
Und hast du aktuell auch Wettbewerber, Tim, für deinen Dienst?
Also es gibt theoretisch Wettbewerber für meine Obfuscation Solution, die ich gebaut habe, aber die sind alle sehr beschissen. Deswegen ist meins mehr oder weniger die einzige gute Lösung und das ist ganz cool. Aber es war auch entsprechend kompliziert, das auch zu bauen. Es ist halt auch so komplex. kann. Deswegen ist es so ein kleines Monopol. Im Moment nenne ich es jetzt einfach mal.
Aber jetzt, wenn du jetzt noch, du hattest ja früher mal einen Webbewerber zum Beispiel, wenn du da jetzt eine Disco-Community gemacht hättest, hättest du Angst, dass da der Webbewerber reingehen könnte, einfach die Leute alle anschreiben könnte und sagen könnte, hier, komm mal auf meine Webseite, das ist viel besser oder so, irgendwie sowas?
Das ist ganz nett.
Oder glaubst du, dass es eigentlich, eigentlich ist das Risiko nicht existent für sowas? Weil wenn ich...
Kann natürlich passieren, weiß er nicht. Wenn die sich private Nachrichten hin und her schicken, das kannst du natürlich nicht überprüfen. Aber zu der Zeit damals habe ich mir noch keine Gedanken gemacht über so eine Community, sondern jetzt ist es relativ neu. Kann natürlich passieren, dass irgendwer beitritt, der einfach nur daran interessiert ist, für sich selber Werbung zu machen. Ich habe auch häufig mal Leute, die einfach eintreten, einfach so random in irgendwelchen Kanälen für irgendwas Werbung machen. Blockiere ich dann einfach und dann sind die einfach raus. Ja, und zum Beispiel einen Wettbewerber, den ich zum Beispiel hatte, den wurde das dann zu aufwendig und zu komplex. Der steckt dann einfach nicht mehr so tief drin. Und dann liegt es auch natürlich daran, wie du deine Software baust. Ich habe versucht, möglichst abstrakt und einfach erweiterbar zu bauen, dass halt auch zukünftige Updates von dieser Unity Engine, für die ich das ja baue, ganz einfach integrierbar sind. Und wenn du so einen ganz komplizierten Werommermonoliken gebaut hast, der nicht in der Lage ist, sich adaptiv anzupassen, ist er doch irgendwann raus.
Ja, vielleicht wäre das für mein E-Commerce-Projekt auch was, wenn das so viel Trust schafft, ist es schon ein großer Vorteil. Wie läuft denn dein Marketing aktuell? Du hast ja jetzt auch Marketing gestartet.
Ja, es geht so, geht so bei Google. Also ich habe mir so ein paar Keywords rausgesucht, die angeblich bis zu eine Million... du lachst schon. Angeblich bis zu eine Million Suchanfragen im Monat irgendwie erzeugen. Aber habe ich trotzdem nur 100 Impressionen. Das ist... Ja, ich bezahle für die Werbung.
Bezahlst du für die Werbung?
Ja.
Dann kommt es auch massiv darauf an, wie viel du bezahlen willst pro View. Ja.
Das stimmt natürlich auch. Aber Google hat halt gesagt, dass auf die Keywords, die ich mir rausgesucht habe, da bietet halt kein anderer drauf, ist 1 Cent. Ich sage trotzdem, ich biete ein Euro. Scheint trotzdem nicht zu helfen.
Wir hatten ja, als wir mal Google-Werbung gemacht haben für uns selber, auch dass dann unsere Marktbegleiter, jetzt hast du ja in deiner Nische nicht so viel durch dein Monopol, aber dass unsere Marktbegleiter dann halt quasi auch auf die gleichen Keywords aufgesprungen sind, die quasi so hochgeschossen sind. Google-Werbung finde ich auch immer noch schwierig. Der Boss hat jemand, der es wirklich die ganze Zeit anpasst und schaut und macht und tut. Also da ist echt Arbeit hinter, wenn du da auf die 100.000 Anzeigen oder so wieder kommen willst, dann... Ja.
ja ich wollte einfach mal ausprobieren ich lass einfach mal so nebenbei mal so ein bisschen mal laufen und schafer macht sich das entwickelt man lernt ja auch daraus
Und ich... Ja, klar. Ja, gerade wenn die Kosten im Rahmen bleiben, ne? Ja.
Das sind ja keine 50 Euro, die ich dann zahle, sondern maximal 30, 40, 50 Cent oder so pro Klick. Das ist ja vernachlässigbar.
Das ist Berybudget-mäßig, glaube ich, ganz okay. Es ist auch spannend, dass es nicht so gut läuft.
Vielen Dank.
Reddit. Das scheint halt auch immer noch sehr, sehr gut zu funktionieren, aber da fehlt mir auch im Moment noch ein bisschen die Zeit, da tiefer einzusteigen.
Ja, ich probiere auch mal viel mit Reddit rum. Ich kann sagen, ich habe viele positive, aber auch negative Erfahrungen gemacht, weil die Menschen, die da unterwegs sind, haben halt immer eine sehr starke Meinung. Das heißt, entweder gefällt denen das, was du machst, oder sie finden es richtig scheiße. Mhm.
Ja gut, das hast du ja mittlerweile fast überall. Also du hast ja mittlerweile auch bei LinkedIn so angekommen. Wenn du pro Kant genug unterwegs bist, dann kommen halt auch die Leute, die eine starke Meinung haben und dir unbedingt erklären wollen, dass du das alles falsch machst.
Ja. Das stimmt, das hast du überall.
Ja, aber hey, das ist auch Werbung. Also das fördert die Verbreitung. eigentlich genau das, was man möchte, also so ein Hater, das haben wir auch in anderen Podcasts gesehen, da hatten wir nämlich mal so ein Hater unter unseren Reels, der hat halt dazu beigetragen, dass wir halt dann statt ein paar hundert Impressionen mal kurz ein paar tausend hatten. Das war auch super. Also eigentlich ist so ein Hater ganz gut. Ja, die sind ein bisschen anstrengend, aber für die Verbreitung lohnt es sich.
Ja, das ist auch meine Erfahrung, wenn man auf die, man kann auch auf die Hater eingehen und die versuchen, auf seine eigene Seite zu ziehen, indem man vielleicht auf die Punkte eingeht, die Personen vielleicht stören.
Ja.
Klar, wenn es natürlich einfach Beleidigungen sind, dann geht das natürlich nicht. Aber wenn das irgendwie sinnvolle Kritik ist, sag ich mal, dann kann man diese Leute auch immer sehr gut auf die eigene Seite wirklich ziehen. Habe ich auch öfter schon gemacht und geschafft. Und danach hast du halt einen sehr gut Follower, der ihn trotzdem überall drunter schreibt, aber dann positives Feedback gibt, statt halt negatives. Das geht auf jeden Fall. Also das kann ich sehr empfehlen an jeden, nicht aggressiv selber auf negative Kritik zu reagieren, was das vielleicht manchmal das erste ist, was einem so einfällt, okay, was ein Sack, jetzt antworte ich genauso fies drunter, sondern immer nett sein und versuchen die Leute, ah, die ist ja freundlich.
Ja, ich habe ja eine KI dafür.
Ja, so wie was ich ja gestern geschrieben habe. Dass ich ja auch unter einem Post von mir auch nachher mit einer KI geschrieben habe. Und dass mir erst einige Posts später aufgefallen sind. Ich dachte, das ist ja ein nettes Gespräch.
Ja, das ist mittlerweile wirklich irritierend, wenn man da auf Sachen reagiert. Mir fällt auch, was mir super viel im Moment auffällt, ist, dass Sachen... komplett anders verstanden werden. Also sowohl aus Beiträgen als auch aus Kommentaren.
ja das ist das ist richtig
Dann wird da sehr viel interpretiert auf einmal. Ich weiß gar nicht, ob aus Unwissenheit oder so. Und auch sehr schnell Sachen einfach unterstellt. Aber gut, das ist halt... halt... So, dafür ist es Internet... machen. Ich glaube, wir sind am Ende.
Okay.
Bis nächste Woche. Ciao.
Genau. Dann danke euch fürs Zuhören und bis zur nächsten Woche.
Bis dahin. Ciao.





