No Bullshit Founders: Start Up-Trends
Fast jedes Startup scheint gerade irgendwas mit KI zu machen. Aber was davon ist wirklich ein Game Changer – und was nur gutes Marketing? In dieser Folge sprechen Moritz, Tim und Ole über den aktuellen KI-Startup-Hype, YC, Agenten, Vibe Coding, One-Person-Companies und die Frage, ob gerade noch echte Unternehmen entstehen oder nur schnelle Exit-Wetten. Dazu geht es um Automatisierung im Alltag, den Unterschied zwischen AI-Label und echtem Mehrwert und darum, warum Struktur und Urteilskraft gerade wichtiger werden als reine Umsetzung. Wenn du gründest, mit KI arbeitest oder verstehen willst, wohin sich Startups gerade wirklich bewegen, ist diese Folge für dich.
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Schön, dass ihr wieder einschaltet zu einer neuen Folge No Bullshit Founders, wie immer mit Ole, Moritz und Tim. Heute wollen wir über das Thema Startups ganz reden. Wenn man sich aktuell YC Startups anguckt, basiert fast jedes auf KI. Wo ist wirklich ein Game Changer für euch und wo nur Marketing? Was denkt ihr beiden dazu?
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Ich hatte mir die ganzen YC-Statups auch mal angeguckt. Das ist ja wirklich, boah, 70 oder 80 Prozent von denen sind ja irgendwie alle KI. Also irgendwie machen die immer in Richtung irgendwelche Chatbots oder irgendwelche Analysen. Viel ja auch irgendwie im Sales oder auch wirklich im Marketingbereich. Und ja, das ist auf jeden Fall eine gute Frage. In welchen Fällen die halt wirklich die KI auch wirklich einsetzen, für Produkte einfach nur dranschreiben und am Ende nur normale Algorithmen dann vielleicht doch irgendwie dahinter sind. Das ist halt spannend.
Ja, oder dass es halt tatsächlich einfach Rapper sind und fast alles quasi durch die KI läuft und nachher die Ergebnisse nicht mehr so nachvollziehbar sind.
Genau.
Ja.
Oder halt das. Dann ist halt das Gefährliche, dann kommt er nachher OpenAI oder welche Plattform auch immer und macht dir einfach dein Business-Modell kaputt, weil sie einfach das übernehmen, was du eh anbietest.
Ja, und ich meine, wenn wir halt nochmal an Open Claw so ein bisschen zurückdenken, konntest du ja, oder kannst du ja, wenn du den entsprechend jetzt wieder sehr offen konfigurierst, kannst du ja fast alles abbilden, was du möchtest. Also, wofür brauche ich ein KI-Startup, wenn ich einen Agenten habe, der selber programmiert? Also, abgesehen von der Qualität, das ignorieren wir jetzt mal wirklich, aber der in der Lage ist, selbstständig jede beliebige Aufgabe auszuführen, die du ihm gibst, solange sie auf deinem Computer ist, ja, jetzt nicht einkaufen gehen.
Das wäre aber praktisch.
Bestellen, vielleicht ist das auch, muss ich mal probieren, ob das klappt, ja, das wäre ja auch was, dem zu sagen, hey, diese, ja, die Rezepte möchte ich nächste Woche kochen, bestell mir das Zeug, hier ist mein Account,
Aber Rewe oder Picknick bestellen? Warum nicht?
Ich finde schon, dass es Platz gibt für diese KI-Startups oder für, bei OpenClaw, wie nennt man das da, diese, in OpenClaw gibt es doch diese Extensions sozusagen, die man sich daran, die Skills genau, für diese Skills gibt es glaube ich schon Platz, weil im Endeffekt OpenClaw selber oder auch OpenAI-System
Ah.
Na, das gilt es, meinst du, oder?
ShedGPT und so weiter, die machen ja eher sehr generelle Sachen, die auf die breite Bevölkerung zugeschnitten sind. Und andere Leute können sich dann vielleicht auf eine bestimmte kleinere Sache fokussieren und das wirklich in die Tiefe umsetzen. Und ich glaube, selbst wenn man den Agenten hat, der selber Sachen umsetzen kann, ist das dann vielleicht trotzdem recht viel Arbeit oder zieht recht viel Zeit, etwas so weit zu durchdenken, wie manche Leute das dann vielleicht schon in einem Jahr oder so durchdacht haben, oder?
Mhm. Ach, passiert öfter so viel in einem Jahr. Mhm.
Ein Jahr ist jetzt ja schon extrem lang geworden. Also ich finde, in einer Woche verändert sich ja mittlerweile so viel oder kannst du auch so viel schaffen, je nachdem, welche Methode du auch mit deinem Agenten einsetzt. Also wie strukturiert du eben quasi deine Gedanken offerierst. kannst du ja sehr, sehr viel in sehr kurzer Zeit dann doch in irgendeiner Art und Weise umsetzen. Wie gesagt, ich möchte jetzt gar nicht die Qualität heute irgendwie bewerten, was da rauskommt und wie sicher das ist. Und wie gut das letztendlich funktioniert, hängt ja sehr davon ab, wie man damit arbeitet. Aber ich finde, gefühlt, also mein Gefühl, ich hatte das ja auch bei LinkedIn jetzt diese Woche geschrieben, ist das, industrialisieren wir gerade Softwareentwicklung und ich finde, wir entwerten damit, oder mein Gefühl ist einfach ein KI-Startup oder auch ein Software-Startup, ist in der Umsetzung gar nicht mehr so wertvoll. Also die Idee mag wertvoll sein, aber wenn die Idee ausgesprochen ist und vielleicht auch schon in der KI hängt, wem gehört sie denn dann eigentlich noch?
Oh, philosophische Frage. Hm. Hm.
Wo geht das, wo fängt es an und wo hört es auf?
Also ich stimme dir schon irgendwo zu. Ich habe auch letztens noch mal ein Video zu Gumloop angeschaut. Das ist auch ein Startup, was auch aus so ersten Gentic-Sachen entstanden ist, bevor es Open Cloud gab. Und der hat einfach bemerkt, dass... dass die Leute diese Agentik-Systeme, die würden das gerne benutzen, aber sind oft damit frustriert gewesen und er hat dann selber gemerkt, dass viele sehr einfache Workflows einfach nur umsetzen wollen und er hat dann versucht, den Leuten dabei zu helfen, genau diese Workflows sich selber zusammenzuklicken zu können, ohne selber ein Entwickler zu sein.
Ja.
Das ist ja eigentlich auch so ein bisschen in die Richtung... von der du sprichst. Im Endeffekt, die Person muss kein Entwickler mehr sein, kann sich selber ausdenken, was sie haben will und das wird dann so umgesetzt.
Ja, ich meine, für die meisten reicht es ja wirklich aus, wenn dein Word irgendwie mit automatisiert ist, dein PowerPoint, dein Excel, was auch immer, was halt die meisten Office Jobs halt irgendwie machen.
Mehr oder weniger.
Wirklich, Softwareentwicklung machen ja echt wenige. oder wirklich so technische Aufgaben.
Ja?
Viel ist ja wirklich so ein normaler Office-Work und das kann man, glaube ich, ganz gut automatisieren, beziehungsweise Microsoft gibt sich da auch richtig viel Mühe mit Copilot, was mittlerweile richtig gut integriert ist in Word und Excel und PowerPoint und so weiter und so fort. Also, ja, schon spannend.
Ich glaube, der Trend ist aber ja mehr, die kleinen, nervigen Jobs zu automatisieren. Gerade sowas wie, machen wir jetzt mal die SLA-Rechnungen fertig. Ja, jeden Monat der gleiche Scheiß. muss einfach raus und zehnmal draufklicken, ist ja auch irgendwie nervig. Aber dass sowas halt einfach automatisch läuft, weil die Software bietet es einfach nicht an, obwohl seit Jahren als Feature-Request vorhanden, aber das ist ja ein anderer Punkt. Und jetzt sagst du halt dann einfach, ja, okay, komm, dann mach lieber Agent und schick es einfach raus. Weil da weißt du ja auch, was rauskommt. Der muss ja quasi nur das auslösen, okay, erstell diese Rechnung. Genauso wie letzten Monate.
Oder so faule Leute, die mich zum Beispiel unterstützen, einfach deinen Gmail durchsuchen nach Rechnungen, die dir geschickt wurden, die du halt dann nachher bei der Steuererklärung wieder einreichen kannst.
Ja, auch das mit Sicherheit. Wobei, da gibt es ja also, bei meinem Steuertool ist es so, also zumindest für die privaten Sachen, dass er das selbstständig schon raussucht aus dem E-Mail-Postfach.
Oh, das ist ja geil. Was nutzt du, ohne jetzt hier Werbung zu machen?
Ohne Werbung, keine bezahlte Werbung, ich muss fürs Tool zahlen. Wieso Steuer tatsächlich?
Okay, interessant.
ich glaube seit letztem Jahr oder so bieten oder vielleicht sogar davor, kannst du halt dein Postfach anbinden und die suchen das dann alles raus und die Kategorisierung funktioniert auch erstaunlich gut.
Macht ja auch nur Sinn, irgendwie. Nice, nice. Wie machst du das für die Firma? dafür?
Ach ja.
Okay, anderes Thema. Okay.
Anderes Thema. Da hängt ja auch letztendlich Steuerberatung hinterm. Und Und ich bin jetzt nicht der größte Fan von den Tools, die da gerade genutzt werden, weil es einfach langsam ist, aufwendig ist und sich einfach nicht nach 2026 oder 2020 anfühlt, sondern mehr nach 1900.
Ja, ja.
Aber das muss man jetzt zugutehalten, das liegt an der Software und an dieser unflexiblen, langsamen Entwicklung, die da stattfindet. Das ist ja quasi wie Behörde nur in noch, also ganz, ganz tief drin im Dschungel. Also Umsatzsteuer und so, also unterjähriges Zeugs machen wir tatsächlich selber, aber das Finale dann geht es über den Steuerbogater logischerweise.
Wirst du kein Buchhalter oder sowas? Also du machst dir lieber die Mühe, auch wenn du keinen Bock auf die Arbeit hast?
Ja, da kannst du ja Buchhaltung machen.
Der Buchhalter lohnt sich auch ehrlicherweise nicht. Was haben wir denn an Rechnungen? Wir haben eingehend Rechnungen, fünf Stück oder so im Monat. Und ausgehend dann ein bisschen schwankend, aber das ist kein großer Buchhaltungsaufwand am Tagesende.
Ja.
Ja.
Also du musst ja nur einmal für die Eingänge wissen, okay, wo verbuche ich das? Und für unterjährig ist fast nur spannend, ist das Umsatzsteuer und welche Umsatzsteuer und der Rest ist ja egal.
Hm. Hm.
Das ist aber auch, wie wir es verwenden mittlerweile. Wir sind ja ganz krass weggegangen von Software as a Service, von Microsoft ja auch weggegangen, vor zwei Jahren jetzt glaube ich mittlerweile, hin zu einem minimalen Toolstack, Und lass mich mal überlegen, ich glaube, wir nutzen vier Tools oder so. Was geht bei uns ein? Ein paar Serverrechnungen. Und dann zwei, drei Tools, die wir dann doch noch extern nutzen. Davon, glaube ich, zwei KI-Tools. Schade. Obwohl wir halt auch viel von den KI-Sachen einfach selber hosten. Aber so ganz große Modelle bekommst du dann halt schlecht auf der Hardware unter und dann ist es cooler, die APIs zu nutzen. Oder auch sicherer.
Cool.
einsetzen. Also man braucht ja nicht mega viel.
Und vielleicht... Ja, alles gut, alles gut.
Sorry, Tim.
Ne, und vielleicht mal die Loop zurück zu unserem eigentlichen Thema Startup-Trendsing zurückzufinden.
Ja.
Was glaubt ihr denn, woran das liegt, dass diese ganzen YC-Startups fast alle was mit KI machen oder Agentik-Kramen? Das sind wirklich fast 70, 80 Prozent oder so.
Also mein erster Gedanke wäre, dass es halt extrem am Wachsen ist und die schauen sich immer extreme Wachstumsmärkte an. Also wo ist jetzt viel Potenzial, dass sich da noch viel verändert und das ist einfach gerade KI.
Ja, ja, ja.
Ja, wobei ich muss auch sagen, ich mag ja diesen KI-Trend gar nicht, wenn ich ehrlich bin. So, in meinem tiefen Inneren. muss ich sagen, ich mag nicht, dass überall KI auf einmal drin ist. Ich finde, das ist nichts, was uns wirklich Vorteile bringt. Ich finde, eine gute, vernünftige Automatisierung wäre meistens der bessere Weg. Aber ich sehe es genauso. Ich denke, YC investiert halt da, wo sie die Wachstumschancen sehen, wo man aber auch die Exit-Strategie sieht. haben die die Wahrscheinlichkeit, einen großen, schnellen Exit mit einem KI-Startup hinzulegen, ist halt viel höher, als wenn du ein klassisches Business irgendwie baust. Ja, natürlich.
Und ein anderer großer Punkt ist, du hast eine sehr höhere Chance, auch, ja, Funding einfach zu bekommen, weil ungefähr so ungefähr 60 Prozent des globalen Venture-Capitals geht halt wirklich in AI-Startups, obwohl das nur 29 Prozent der Startups weltweit sind, die wirklich auf AI basieren. Also ein Drittel kriegt fast 60 Prozent.
Das ist halt krass viel.
Das ist schon sehr verrückt.
Das ist das Traurige, das entwertet ja im Prinzip andere Ideen, die auf dem Markt sind.
Ja, es geht halt einfach immer mehr Richtung AI oder Gentic AI. Deswegen fand ich auch den Instagram oder LinkedIn Post, den du uns geschickt hattest, Ole, den fand ich auch eigentlich ziemlich cool, um vielleicht nochmal zu Augenklaut zurückzukommen.
Ach, hier aus China.
Ja, genau, genau.
Ja.
Erklär nochmal kurz, was du da gefunden hattest.
Genau, ich glaube, CBS News war es oder so.
Ich glaube ja, CBNC, ja, sowieso.
Hat einen Beitrag geteilt, wo in China letztendlich jetzt die Leute anstehen für Kurse und Selbsthilfegruppen, um sich Open Claw einzurichten. Die Anzahl der Lobster in China ist höher als in den USA. Also das heißt, das ist ein massiver Trend, dass dort jeder anfängt, Open Claw als persönlichen KI-Agenten zu nutzen. Und halt auch für das Unternehmen zu nutzen.
Das ist echt verrückt.
Wirklich Ein-Mann-Personen mit Ein-Mann-Unternehmen halt mit extremen Outputs zu generieren. Und das finde ich halt mega spannend, weil auch da im Beitrag war eine der Stimmen halt, ähm, Naja, der Agent arbeitet 24-7. Menschen brauchen Pausen.
Was ich extrem an diesem Trend spannend finde, ist, dass dadurch jetzt immer mehr Leute... automatisch zu diesen Amateur-Wipe-Coding-Programmierern werden, weil die mittels OpenClaw-Sachen umsetzen oder dann durch OpenClaw dann auch zu CloudCode kommen und damit Sachen umsetzen.
Mhm.
Das finde ich extrem spannend. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, da irgendwie was zu machen. Du hattest ja auch erwähnt, dass du jetzt zum Beispiel dieses Testing da ein bisschen automatisieren möchtest, was du da irgendwie einbinden möchtest, indem du da einfach nur ein paar Klicks machst.
Ja.
Und das wäre spannend, diese Leute in ihren Vibe-Coding-Ansätzen möglichst zu unterstützen, damit da mehr als nur Vibe-Coding rauskommt am Ende, finde ich.
Das ist auch ein interessanter Gedanke, vielleicht noch kurz zu dem Testing.
Mhm.
Ich nutze ja bisher so ein Tool, Scribe Home. Ich liebe es eigentlich. Du gehst durch, klickst einfach durch die Seiten oder durch die Systeme und hast danach eine Klickanleitung. Und jetzt habe ich tatsächlich Cloud Code darum gebeten, weil es keine Schnittstelle gibt, mit der ich das da machen kann, mir das Tool selber zu schreiben, dass wenn ich mit Spectrum Development mir das durchspezifiziere, wie funktioniert das und wo muss geklickt werden, was man früher für Tester geschrieben hat. dass das System das automatisch macht und diese Klickanleitungen für mich erstellt, weil das ist ja auch irgendwie immer so ein bisschen nervige Arbeit, am Tagesende so eine Klickanleitung. Ich denke auch, der Trend...
Wie nutze ich OpenClan?
Gerade China, USA ist ja innovationsoffener als wir hier in Deutschland. Wird da ganz krass weiterlaufen, auch in Richtung Selbsthilfe. Wie setze ich mir das Ding auf? Wie verwende ich das eigentlich? Was kann es alles machen? Wie bringe ich dem mehr Dinge bei? Wie bin ich Skills ein? Und vielleicht wird das hier auch ein Trend. Vielleicht lohnt es sich jetzt auch, einen Videokurs anzubieten. Ja. Ja, wie setze ich OpenClaw auf? Also in meiner LinkedIn-Bubble tauchen auch schon entsprechende Workshops auch auf hier in Deutschland. Das ist jetzt gar nicht so, dass es auf China begrenzt, wenn da so eine komplette Konferenz-Location gefüllt wird mit Leuten, ist das natürlich deutlich beeindruckender, als wenn zehn Leute bei LinkedIn irgendwo in so einem Kurs sitzen.
Ja, ja, ja. Ja, wir in Deutschland hier oder wahrscheinlich auch Europa sind da vielleicht ein bisschen konservativer und immer vielleicht kleinere Schisshasen so ein bisschen, das vielleicht dann mal irgendwie das mal auszuprobieren und vielleicht mit neuen Trends vielleicht so ein bisschen zu gehen. was man verstehen kann, weil OpenClaw natürlich auch einige Sicherheitslücken haben kann. Man kann natürlich irgendwas von dir löschen oder halt irgendwas bei dir aufspielen. Das kann natürlich auch passieren.
Und das Aufspielen ist ja meistens sogar noch gewollt. Das ist ja noch nicht mal so, dass man das gar nicht möchte.
Ja, aber da gibt es wieder einige Skills. Installiert dir den Bitcoin-Miner mit. Wenn davon hast du dich, warum dein Luftteil die ganze Zeit von der Wozette läuft.
Hey, wenn ihr das nur macht, wenn ich genug Strom vom Dach habe und die Bitcoin in mein Wallet gehen, ist das vielleicht sogar okay.
Ja, das ist okay. Ja, ja, auch ein bescheidter Trend, aber auch ein anderes Thema.
Ja, also bevor, ich meine, Strom von der PV-Einlage ins Netz einspeisen, wird ja eh nicht gewollt mehr. Warum dann nicht ins Bitcoin-Mining gehen?
Stimmt.
Aber Moritz, was macht eigentlich dein Agent mittlerweile?
Okay. Mein Agent, ich habe ja jetzt raus extrahiert, was ich gebraucht habe.
Lebt der noch?
Was ich wirklich viel benutzt habe, ist diese Buchhaltungsgeschichte, dass ich sozusagen die Buchhaltung vorbereite über Telegram, mit meinem Telegram-Bot. Aber da im Endeffekt bin ich jetzt auf ganz ohne KI umgestiegen, weil das hat sehr viele Kosten verursacht, immer die ganzen PDF-Dokumente zu lesen, zu verarbeiten und so.
Spannend.
Und jetzt hat es halt so gut wie keine Kosten, weil keine KI genutzt wird. Deswegen benutze ich jetzt den OpenClaw jetzt gerade gar nicht.
Ja.
Also ich habe das noch an, insofern, dass... Weil ich benutze halt eine separate Google Workspace E-Mail, um dann die Informationen an den Buchhalter zu schicken, also die Rechnungen, die Informationen zu jeder Buchung und so weiter. Und da ich selber nie in dieses Google Workspace Konto reinschaue, habe ich es mir so eingestellt, dass mir... OpenClaw-Bescheid sagt, wenn da irgendwie eine unbekannte E-Mail ankommt von einem unbekannten Absender oder wenn ich selber eine E-Mail verschicke an einen Absender, wo ich vorher noch nicht eine E-Mail hin verschickt habe.
Spannend.
Also einfach so eine kleine Sicherheitsroutine.
Wie sieht's aus?
Das ist das Einzige, was ich jetzt gerade benutze.
Ich habe ja meinen OpenClaw auch tatsächlich einfach abgeschaltet, weil ich zu frustriert war von den Updates, die zu viele Sachen kaputt gemacht haben und dass er es in dieser ganzen Testphase mit ihm es nie hinbekommen hat, mir morgens mein Daily Update zu schicken. Nie hat er es hinbekommen, das pünktlich zu machen. Ich muss immer nachfragen, Wie sieht es aus? Wo bleibt das Ding? Und dann, nach ein paar Tagen hat er mir halt auch jeden Tag erzählt, ja, habe ich dir schon geschickt. Oder dann auch so, ja, ich habe jetzt den Fehler auch wirklich behoben.
Das ist ja geil. Ein bisschen Gaslighten.
Morgen kommt das garantiert. Nächster Morgen kein Update.
Genau. Diese Fehler konnte ich immer besser beheben, wenn ich direkt mit Cloud Code gearbeitet habe, statt mit das direkt in Open Cloud dann zu sagen. Aber das hat mich auch genervt. Für jede Kleinigkeit muss ich wieder in Cloud Code, dass sich das nochmal anschaut und so alles. Keine Ahnung. Das hat mich auch genervt, dass es sehr lange gedauert hat, bis es einigermaßen das gemacht hat, was es wirklich machen sollte. Also, matter of fact,
Ich meine, was halt gut funktioniert, ist halt irgendwie, oder gut funktioniert hat, war halt so Themen wie, okay, sag mir mal, welche Termine ich jetzt noch habe.
Mhm.
So, jetzt ist halt die Frage, bin ich der Mensch, der das in WhatsApp reintippt, oder mache ich einfach kurz meinen Kalender auf? Und dann bin ich ehrlicherweise bei, okay, ich mache kurz meinen Kalender auf, weil sonst in WhatsApp reintippen dauert es noch länger.
Ja.
Ähm, Und jetzt per Sprachnachricht nachfragen und dann dauert es ja noch länger und das ist noch teurer. Also, ja. Irgendwie war das ein bisschen nicht befriedigend, möchte ich sagen. Gar nicht mal frustrierend, aber nicht so, wie ich es mir gewünscht habe am Tagesende. Deswegen finde ich es noch viel spannender, dass halt einfach dieser KI-Trend so krass stark ist und sich ja offensichtlich noch weiter verstärkt gerade.
Mhm.
viele versprechen sich auch einfach viel davon. Also es muss ja noch gar nicht so funktionieren, wie es soll, aber sie wollen, sie denken, es könnte. Und das ist halt, finde ich, sehr spannend, halt auch für neue Startups jetzt. Weil wenn irgendwelche Startups sehen, oh, die Leute, die wollen da eigentlich was Bestimmtes machen, Das schafft OpenClaw jetzt aber noch gar nicht so richtig, das so gut so schnell umzusetzen. Da kann ich ja schnell selber irgendwie was, diesen Use Case dann wirklich bei mir abbilden oder so, ich weiß es nicht.
Nein, ich bin
Das ist halt, also da kann man jetzt glaube ich kurzfristig, ich weiß nicht, wie es natürlich mittelfristig wird, das alles weiterentwickeln, aber kurzfristig kann man da sicherlich, jetzt hat man gute Chancen da einzusteigen in den Hype, denke ich.
es wäre spannend wie viele von startups dann auch auf openclore basieren und auf ähnliche tools ist nicht nur generell er sondern auch noch openclore mit integriert und das wäre auch gespannt es ist ja
Ja, Open Clock wurde jetzt ja auch schon mehrfach nachgebaut. Das ist ja gar nicht so, dass das so schwer wäre, irgendwie so einen Agenten zu bauen, der selbstständig agiert oder semi-selbstständig. Aber ja, es ist halt die Hoffnung auf ein besseres Leben, so ungefähr, was das verkauft. Oder nach mehr Zeit, mehr Freizeit. Und das ist ja die Emotion, mit der quasi...
Hm.
dieser ganze Trend lebt und angeheizt wird, indem er sagt, okay, wenn du jetzt das machst und wenn du das jetzt verwendest, dann wirst du mehr Zeit haben für deine Familie, dann wird dein Leben einfacher. Und dein Business wird besser laufen, du wirst mehr Geld, mehr Umsatz machen und du musst dich nicht mit Mitarbeitern rumärgern, sondern du kannst halt wirklich schauen, dass du das lieferst, was du liefern möchtest. Ich glaube, für viele Selbstständige in Deutschland wäre dann so ein Trend, sprich mit dem Finanzamt, dafür ein Bot zu haben.
auf jeden fall finanz am bot der auch seinen eigenen bot ja vielleicht vielleicht was was glaubt ihr denn das themen
Oder kommuniziere mit dem Steuerberater. Das kann ja dann auch ein Bot sein, thematisch. Vielleicht ist das auch ein Trend für Deutschland.
Mitgründer?
Das sind ja zwei Paar Schuhe, ne?
Hm.
Mit Gründer und Mitarbeiter ist ja was unterschiedliches.
Dann lassen wir es mit den Gründern Glaubt ihr, man braucht weniger Gründer? Ich glaube, das wird jetzt mehr ein Person. Unternehmen geben oder wird es immer noch diese Zweier-Dreier-Konstellation sein? So über die nächsten Jahre.
Hm.
Ich glaube, eher weniger Mitarbeiter als weniger Gründer.
Ich glaube,
Ich glaube, das ist nur was anderes.
Ja, denke ich auch. Da bin ich Moritz seiner Meinung heute. Absolut. Ich kann ihm nur zustimmen.
Ja, es ist aber sogar beides. Also mittlerweile die ganzen neuen Startups, da sind häufig 30 bis 50 Prozent auch der Gründerteams oder Mitarbeiter, die kreiert sind meistens 30 bis 50 Prozent kleiner. Das heißt, es ist sogar immer häufiger jetzt so, geht der Trend gerade nach oben, dass man nur ein Gründer ist oder vielleicht die zwei Gründer plus dann die ganze... Plus die KI dahinter.
Ein Gründer mit einer Max-Subscription bei CloudCode und einem OpenClaw. Ja, okay. Schade. Was aber ja auch dann wieder wieder eigentlich ein ganz spannender Trend ist, weil wenn wir an die Pandemie zurückdenken, haben wir gerade die Generation, die jetzt viel gründet oder die jetzt gerade anfängt, da reinzuwachsen,
Stimmt.
hat er letztendlich gesagt, boah, wir waren so alleine und so einsam, dass die genau die Generation ist, die jetzt eher alleine die Sachen macht, als mit anderen zusammen. Ich finde, das ist eigentlich, wenn man das jetzt mal so in Verbindung bringt, wirklich, wirklich interessant und spannend.
Ja, aber vielleicht finden die es ja auch einfacher, alleine was zu gründen, weil die es auch schon kennenlernen ist, länger alleine was zu machen. Mhm.
Ja, oder halt einfach gar nicht auch mehr, da ist ja auch dieser Homeoffice-Trend oder Remote-Trend sehr, sehr stark. Und das, finde ich, ist schon spannend, oder? Weil vorher war man ja schon so, okay, man hatte die soziale Blase auch in der Arbeitswelt. Das war nicht unbedingt das Privatleben, aber man hatte da ja trotzdem soziale Interaktionen und soziale Kontakte. Und das wird jetzt so krass in der Arbeitswelt reduziert. Das ist, finde ich, schon ziemlich spannend. Auf der anderen Seite muss ich auch sagen, wenn ein Unternehmen nur aus einer Person besteht, besteht, was ist denn, wenn die Person auf einmal weg ist mit dem Unternehmen? Also das sind für mich einfach Startups, die nur darauf optimiert sind, einen Exit hinzulegen. Schnell wachsen, wertvoll werden, den Exit machen und und gar nicht nachhaltig ein Unternehmen bauen.
Das stimmt. Geschäftsführer.
Ja, genau. Aber mein Eindruck ist einfach, dass das gar nicht mehr das Ziel ist.
Also meinst du, der Trend geht heutzutage eher dazu, schnell Unternehmen hochzuziehen und es dann halt ein Exit anzustreben, uns zu verkaufen.
Und dann wieder loszuwerden. Ja, ja.
Ja.
Aber das musste auch irgendwie auf den Typ Gründer ankommen. Also ich finde es immer noch cooler, für eine längere Zeit an einer Sache zu arbeiten, hätte ich gesagt. Das ist
Ich persönlich auch, aber ich arbeite auch mit Menschen zusammen. Und nicht nur mit der KI. Weißt du, das ist das, was ich da so spannend an Trendentwicklung finde, dass die Generation, die eh, wenn der Pandemie quasi dazu gezwungen war, alleine zu sein und sich ja auch massiv über die Einschränkungen beschwert hat, zu Recht, So, dass die soziale Interaktion kaputt geht und fehlt, dass die Generation jetzt ausgerechnet das quasi alleine macht und alleine sich durchkämpft.
Integriert, ja.
und sehr kleine Unternehmen baut. Und da frage ich mich einfach, wie nachhaltig sind diese Startups am Tagesende, die jetzt auf so kleinen Teams basieren. Wird daraus wirklich eine Company? Werden die irgendwann cooperate im Sinne von echtes Unternehmen? Oder wird es so sein, wenn die Idee bewiesen ist, wird der Exit hingelegt? Die Idee wird quasi in ein großes Unternehmen, das heute schon existiert, integriert und man geht weiter zur nächsten Idee und macht wieder einen schnellen Exit, nachdem die Idee quasi bewiesen wurde, dass sie funktioniert.
Ja, daher kann ich mir auf jeden Fall auch gut vorstellen, dass die Venture-Capital-Firmen dann auch wahrscheinlich dieselben Probleme an so einen Personen-Companies haben, wie du gerade schon gesagt hast, ne? Weil wenn es eine Person gibt, die halt ausfallen kann und die denen, keine Ahnung, 10 Millionen geben oder sowas und nachher nichts mehr rauskriegen, weil die Person nicht mehr arbeiten kann, was auch immer hat, vielleicht verstorben ist oder so, ist natürlich ein super hohes Risiko, ne?
Und was ist, wenn auf einmal alle Ideen sich irgendwie zwischen Entropic, OpenAI, Meta und Microsoft aufteilen? Oder vielleicht meinetwegen noch Apple. Also wenn das so ist, dass alle kleinen Mini-Startups, die funktionieren wie OpenClaw, ja auch mehr oder weniger in eins der großen KI-Unternehmen integriert wird.
Ja, Apple hat ja sogar aufgegeben, ne? Siri wird jetzt bald auf Gemini basieren.
Ist auch okay, benutze ich nie.
Aber das glaube ich nicht, dass jetzt jedes KI-Startup von einem der großen Player gekauft wird oder so, weil das ist ja in der Vergangenheit auch nicht passiert als irgendwie... Als die normale Industrialisierung kam, hat jetzt auch nicht die drei großen Unternehmen, die vorneweg waren, haben jetzt nicht alle kleinen Firmen gekauft, die dann mit Industrialisierung selber auch angefangen haben, oder? Also so sehe ich das jetzt. Ich glaube nicht, dass das jetzt...
Kann schon vorkommen, ne? Denk mal einige Jährchen zurück an die East India Trading Company aus Großbritannien. Den gehört ja auch, weiß ich nicht, 70-80% von allen irgendwie. groß.
Also, Also, und es ist ja immer in den Märkten schon der Trend da gewesen, dass Kleine von Großen aufgekauft werden.
Kann schon passieren.
Das stimmt.
Hm.
Und vielleicht ist das jetzt einfach ein verstärkter Effekt, dadurch die Globalisierung und dadurch, dass es halt KI ist und keine Industrialisierung, sondern halt eine digitale Revolution, wenn man so möchte. Aber vielleicht ist das auch ein Thema für in der Zukunft.
Ja. Hm. Hm.
Also ich habe noch ein kleines Thema im Sinne von Startup-Trends und ich würde gerne nochmal darüber sprechen. Allgemein haben wir den Trend, dass einfach viel mehr auch mit KI programmiert wird. Und ich hatte eine Studie dazu gesehen aus 2025, die ich euch auch gerne nochmal schicken kann, aber auf jeden Fall in dieser Studie wurden erfahrene Open-Source-Entwickler angeschaut und dabei ist rausgekommen, dass zumindest im ersten Halbjahr 2025 diese Entwickler insgesamt ohne KI-Entwicklung schneller gewesen wären als mit KI-Entwicklung. Was sagt ihr dazu?
Ja, und die eigene, ich kenne die Studie, und die Eigeneinschätzung war, mit KI ist man schneller.
Ja.
Naja. Interessanterweise, ich habe heute einen Beitrag dazu bei LinkedIn geteilt, geschrieben. Also meine Erfahrung ist, und die hat sich jetzt in dem letzten Jahr nicht verändert, je kleiner und spezifischer das Paket ist, Je besser kann die KI das lösen. Ich habe versucht, ein großes System abzugraden, das aus mehreren Paketen besteht. Und das Ergebnis war, es hat nicht so gut funktioniert. Die KI hat mehr an Automatisierung mit Rektor geglaubt, als ich das tue. Und hat halt irgendwie nach dem ersten Schritt quasi gesagt, ja, okay, ich bin fertig. Oder hat so ein paar Versionsnummern ausgetauscht, aber gar nicht die Anpassung gemacht, die notwendig hat. Und im Ergebnis bin ich dann hingegangen und habe jedes Paket einzeln, ohne den Gesamtkontext, mit Spectre-Driven-Development, also sehr genauer durchspezifiziert, was gemacht werden muss, dann in der gleichen Zeit geupgradet, als hätte ich es selber gemacht. Von Anfang an. Also auf der grünen Wiese wiederum starten diese Dinger echt stark und schnell. Und das trotz des riesigen Kontext-Windows, das Cloud-Code jetzt mittlerweile hat.
Aber ich finde, da musst du trotzdem gute Guidelines mitgeben, weil sonst programmiert der schnell auch irgendwas so ein bisschen.
Ja, das stimmt. Für mich funktioniert gerade das Back-Driven-Development enorm gut mit Speck-Kit.
Ja.
Aber es muss halt mehr agentik Software Engineering sein als Vibe Coding, damit das über längere Zeit konstant bleibt.
Ja.
Sonst, meine Erfahrung ist, wenn man zu ungenau ist, wird es halt auch kein gutes Ergebnis.
Mhm.
Meine Frage, die sich jetzt daraus ergibt als Nicht-Programmierer, der aber dann mit Programmierern zusammenarbeitet, die wiederum dieses AI zum Programmieren einsetzen, Das hatte ich auch das Gefühl, dass sozusagen für kleinere, spezifischere Projekte KI besser geeignet ist und dann je größer das Projekt wird, desto schwieriger wird es auch. Und wie findet man denn dann den Absprung von einem Projekt, das man mit AI angefangen hat, aber das dann irgendwann so komplex wird, dass vielleicht AI das gar nicht mehr weitermachen kann? Wie kann man dann wechseln zu einem anderen Ansatz oder muss man das überhaupt?
Ich glaube, das ist, ehrlich gesagt, Erfahrungssache. Du probierst einfach verschiedene Sachen aus und dann... Hm.
Also letztendlich glaube ich, auch als Entwickler musst du den Punkt finden, an dem du spezifischer werden musst in den Anweisungen. Also je größer das Projekt wird, je genauer und kleinteiliger musst du die Anweisungen schreiben, damit er sich darin zurechtfindet, der KI-Agent.
Also es ist nicht so, dass irgendwann das Projekt so groß wird, dass es einfach nicht mehr über KI-Coding funktioniert.
Und... Echt? weiß ich nicht, habe ich jetzt noch nicht gesehen, die Größe, dass ich sage, das funktioniert gar nicht.
Und könnte sich ein... Und ich habe halt auch die Erfahrung gemacht, zumindest aus dem Hörensagen heraus, dass wenn man mit KI Sachen aufsetzt, dann... dann... Zumindest hätte ich das jetzt gedacht, wenn man dann versuchen möchte, das auf einmal alles manuell zu lesen, dann ist es einfach viel zu viel.
Ja, also...
das sich irgendwie manuell anzuschauen.
Ja, ja, klar. Die Menge, die du generieren lässt, ist halt riesig in kurzer Zeit.
Vielen Dank.
Also wenn du sagst irgendwie, okay, jetzt soll das auf einmal jemand manuell weiterentwickeln, dann muss die Person aber auch im Prinzip die komplette Zeit sich dadurch gearbeitet haben und immer kontrolliert haben, was ist passiert. Das ist für mich auch genau der Unterschied zwischen Vibe Coding und Agentic Software Engineering. Vibe Coding ist, ich sage, ah ja, baue mir Facebook nach. Und dann benutze ich das Ding, was da rausfällt und sage irgendwie, ja, aber die Seite funktioniert nicht.
Ja.
Und dann wirftelt er rum und dann geht was anderes kaputt. Und Agentic Software Engineering ist dann quasi die Disziplin aus, du hast jemanden, der weiß, wie man das bauen würde, technisch betrachtet. Und jetzt dem mitgibt und sagt, okay, jetzt nimmst du bitte die aktuellste Framework-Version und nicht die von vor zwei Jahren. Und dann nimmst du davon die aktuellste Version und dann bauen wir mit diesem Pattern und dann sind das unsere Schranken und Leitplanken und sorgst dafür, dass der KI-Agent sich daran hält und das beachtet.
Ja.
Und das immer wieder reviewt, auch wirklich kontrolliert aktiv und dann erst quasi nutzt, Und ich glaube, die Methode oder mein Eindruck ist aktuell. dass wenn man die Methode tatsächlich konsequent durchzieht mit einer sauberen Softwarearchitektur, dass du dann auch sehr große Sachen halt unterteilen kannst und dadurch kannst du sie weiterverwenden. Du musst halt wissen, an welchem Punkt muss ich quasi abspringen, so wie ich in meinem Upgrade festgestellt habe, okay, ich muss meine PHP-Pakete einzeln bearbeiten eigentlich, musst du das halt für dein Produkt selber wissen.
Mhm.
wo man die Aufgaben anders schneiden muss. Wenn man an klassische Softwareentwicklung denkt, wenn quasi deine Story mehr als 20 Punkte bekommt in der Komplexität, dann musst du sie splitten und kleiner machen. Und genauso ist das halt jetzt mit der KI. Ist ja auch ein bisschen logisch, oder? Also wir erwarten auf einmal von der KI Dinge, die wir Menschen selber nicht können und sagen, aber sie ist gar nicht schlauer als wir. Das ist Proof.
Also, Ich hatte jetzt letztens von so einem Ansatz gehört, ich bin wie gesagt kein Programmierer, deswegen kann ich das nicht einschätzen, aber das ist auch sicherlich bekannt, dass man könnte, wie ist das, wenn man das so macht, also man hat seinen zum Beispiel Cloud-Code, den man entwickelt, aber dann macht man das so, dass man in jedem Unterordner gibt man wieder neue, spezifischere Anweisungen oder Referenzen und dann, wenn das irgendwann, das Kontext, wenn du zu groß wird, dann verliert das zuerst
Vielen Dank.
den Kontext von den Alten, den größeren Überort, dann hat man halt immer nur die ganz spezifischen Sachen am Ende, die mit übergeben werden. Ist das irgendwie hilfreich oder ist das eigentlich so erstmal noch gar nicht was Relevantes? Okay, ich mache mir nur zu.
Das mache ich ja ein bisschen anders, aber das kann sein. Keine Ahnung, das ist nicht die Methode, die ich benutze.
Ja, das habe ich auch nicht ausprobiert.
Tatsächlich Speck-Driven Development mit Speck-Kit von GitHub.
Das ersetzt dann diesen anderen Ansatz. Okay, verstehe.
Genau. Also die KI schreibt sich selber die Spezifikation für eine Idee und du kontrollierst dann die Spezifikation. Die liegt dann auch in Markdown-Files, aber ist halt strukturiert in einer eigenen Ordnerstruktur. Das ist jetzt nicht so, dass in deinem Code irgendwo lauter Markdown-Files dann rumfliegen.
Ja, so mache ich das zum Beispiel auch.
Das fände ich auch mega irritierend, wenn ich da selber ran muss, dass dann überall Markdown-Files rumfliegen. Ja.
Ja, genau. Statt deiner, weiß nicht, bei dir PHP-Dateien. Da ist immer so ein MD noch dazwischen. Nee, ich mache das ähnlich. Also generell mache ich das, ich entwickle immer ein Domain-Driven-Design. Das heißt, ich entwickle immer kleine Pakete, die für sich alleine stehen können. Zum Beispiel, es gibt ein User-Paket, es gibt ein Team-Paket, aber das Team-Paket referiert zum Beispiel auf die User. Es gibt ein Paket für Produkte. Produkte ist... unabhängig jetzt von dem User oder dem Team, da gibt es zum Beispiel eine Lizenz, die Lizenz hängt aber zum Beispiel von einem Team und von einem Produkt ab und so hast du eine kleine Struktur einfach da drin und dann mache ich das ähnlich wie Ole mit dem Spectre-Driven-Development, dann sage ich, okay, das und das hätte ich gerne, wie würdest du das umsetzen, kommt ein schönes Dokument raus, kannst du mal sagen, na nee, das finde ich blöd, mach das doch mal bitte nach X oder Y, dann passt du mal das an oder du hast mich falsch verstanden und dann kann der entweder dir neue Pakete schreiben, Pakete erweitern,
Vielen Dank.
Oder halt für irgendwas einsetzt, um UI oder was auch immer zu bauen. Oh, alles gut.
Das hört sich extrem interessant an. Ich wollte jetzt auch nicht den Rahmen sprengen. Also nur, um das nochmal ganz kurz zu verstehen, das ist also sehr gut dafür, weil die AI selber die Requirements schreibt, dann kann man sehr gut kontrollieren, ob das genauso ist, wie man das eigentlich haben möchte und kann man das dann entsprechend nochmal initiieren. Aber wie ist es, wenn das Projekt an sich wächst und du hast dann halt was Kleineres wieder mit Spec-Driven Development umgesetzt, dann braucht doch eigentlich auch die KI immer mehr Referenzen zu, was ist jetzt an diesem Teil des Projektes drin, weil das Projekt wird ja immer größer. Das kann sich ja irgendwann nicht immer alle Dateien anschauen oder funktioniert das immer weiter, auch wenn das Projekt größer wird.
Und deswegen machst du diese eigenständigen Pakete. Genau. Genau.
Was ein eigenständiges Paket für einen Teil von dem Projekt sozusagen, oder?
Eine saubere Softwarearchitektur. Wir gehen jetzt ja auch hin und haben heute ja schon Frameworks, die aus einzelnen Paketen bestehen und die setzen wir nur zusammen. Und das ist halt auch das, wie es weiterhin funktioniert. Daran ändert sich ja, wenn man das verfolgt, diesen Ansatz, ändert sich nichts. Ich kenne auch jemanden oder folge dem auf Twitter hier. der halt sagt, okay, ich habe ganz krasses Basic-Setup. Der hat einen V-Hoster stehen, auf dem läuft Cloud-Code, der hat eine Index-PHP mit hunderttausenden Zeilen und Cloud-Code editiert die auf dem fucking Produktivsystem und macht einfach alles in der Index-PHP.
Oh, ah.
Kein Framework, kein Nichts, alles da drin. Und Das eigentlich Schockierende ist an diesem sehr, sehr einfachen Setup, es funktioniert und der macht echt krasse Monatsumsätze damit. Also keine saubere Softwarearchitektur. Ich weiß nicht, ob da noch GoTo drinsteht oder so. Ja, so ganz altmodisch. Ich glaube zumindest das nicht. Zumindest Funktionen, aber es ist eine große Datei, in der alles stattfindet.
Ist der selber Entwickler oder macht der einfach so? Okay. Interessant.
Ja, selber Entwickler.
Ja, krass. Verrückt, ey. Super, super verrückt, ey.
Also keep it simple, was zumindest Infrastruktur und Architektur ansteht.
Ja, das verstehe ich nicht. Das würde ich niemals entwickeln.
Muss man schon fragen, ob diese Einfachheit jetzt noch funktionell ist, aber finde ich mega spannend, weil es einfach so ganz gegen den kompletten Trend geht. Tim verzweifelt. Also, was ich daran eigentlich respektabel finde, ist, dass Cloud-Code und er selber auch den Überblick darüber behält, ja, dass das funktioniert.
Es schafft, ja. Das ist schon. Verrückt, ey.
Das fasziniert mich. Ansonsten halte ich das für ein bisschen verrückt, aber hey, es funktioniert. I don't care, ja.
Verrückt.
So, am Tagesende scheint er Dinge richtig zu machen, die ich vielleicht gar nicht richtig mache.
Ich hatte gerade noch mal eine Zahl eben noch rausgesucht, weil wir darüber diskutiert hatten, wie sich vielleicht der Trend Richtung Exit ja verändert. Also früher war es interessanterweise so, da war der durchschnittliche Exit so sechs bis acht Jahre. Und jetzt geht der Trend aber nach oben. Also heutzutage sind es eher so zehn bis zwölf Jahre, bis man ins Exit geht.
Faszinierend.
Also es ist schon spannend.
Auch bei AI-Startups? Ja, das wäre ja...
Ist dieses Trend-Update überhaupt relevant?
Das ist die Frage.
Die fangen ja jetzt gerade erst an oder sind jetzt gerade erst vor ein, zwei Jahren angefangen. Das sind jetzt die Sachen, die vielleicht in einem Jahr dann angefangen werden zu verkaufen oder so.
Ja, das kann sein.
Das ist, glaube ich, noch gar nicht in der Statistik drin, oder?
Das habe ich mir gerade auch gestellt, als ich es gerade herausgesucht hatte und es gerade so vorgelesen habe.
Cool. Ich glaube, wir sind auch am Ende. Gradlos von einer riesen Index-PHP. Gradlos der Trends wegen dem Exit.
Wir können ja mal einladen, soll er mal erklären, wie er das macht. So ist es. Bis dann.
Vielleicht. Warum nicht? Okay. Okay. Dann war das unsere, ich weiß gar nicht, wievielte Folge nur Bullshit-Founders. Das war wie immer schön. Und wir sehen uns nächste Woche wieder. Macht's gut.
Bis dann.





