No Bullshit Founders: Marketing als Startup
In dieser Folge haben wir uns über Marketing für das eigene Startup unterhalten.
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Ja, willkommen zur vierten Folge von No Bullshit Founders. Diesmal wieder mit Moritz, Ole, Tim, also mir. Heute wollen wir über Marketing-Erfahrungen und Marketing-Strategien für Startups reden. Und ja, Ole, du hast ja eine Digitalagentur. Was sind so deine Go-To-Strategien im Bereich Marketing? Wie machst du auf dich aufmerksam?
Am besten gar nicht. Nein, das stimmt nicht. Das hat sich seit zwei Jahren geändert. Seitdem sollte man auf sich aufmerksam machen. Davor war es ja im Softwarebereich ein bisschen anders. Da war Verstecken eine gute Taktik. Aber ich sage jetzt mal, die wirksamste Methode sind, sich im realen Leben mit Menschen treffen. Also das, ganz abgesehen von dem, was ich jeden Tag mache, wenn ich Kontakte brauche und vielleicht noch keine gute Website habe oder gar keine Website habe, ist der erste Anlaufpunkt immer Meetups und solche Treffen.
Got it.
Und dann natürlich als zweiter wichtiger Schritt eine vernünftige Website. Tatsächlich sind da aber die technischen Anforderungen echt hoch geworden in den letzten Jahren. Gehen wir vielleicht gleich nochmal drüber, bevor ich das jetzt hier mit technischen Details springe. Und als drittes Ding, soziale Netzwerke. Angefangen bei diesen klassischen Sachen wie LinkedIn, rüber zu Social Media im Sinne von Blue Sky X weiter zu Reddit.
Ja.
Reddit ist, glaube ich, ein Ding, was viele auch unterschätzen, gerade weil man im Bereich Software startet, ist Reddit ein super Platz, um auf sich aufmerksam zu machen, weil dort jedes, es überall so Nischen gibt, die viel, viel besser funktionieren als LinkedIn. LinkedIn ist für das allgemeine Hey, wir sind da und Hey, du kannst mich gut finden oder auch nicht. Funktioniert hervorragend. Aber wenn du halt wirklich Kontakte möchtest und wirklich anfangen möchtest, Menschen zu dir zu holen, solltest du dich auf Reddit rumtreiben. Und ich glaube, zuallerletzt irgendwie nett bei anderen sozialen Netzwerken auftreten, wo Bild und Ton vielleicht eine Rolle spielt. Also alles, was Videos, Shorts und Storys betrifft.
Okay, ich wollte. Moritz, du bist ja auch mal sehr viel bei LinkedIn aktiv. Du bist ja auch fleißig im Namen posten.
Damit kannst du viel Reichweite machen. Das kannst du auch gut einsetzen, wenn du weißt, welches Produkt du gerade verkaufen möchtest. So, fertig, alles gesagt.
Ja, ja, also erstmal, ich habe noch eine Frage für Ole, bevor ich selber loslege.
Oh ja, ja.
Und zwar, du hast gesagt, dass Meetups so das Wichtigste wäre. Wie schätzt du denn ein, ob ein Meetup deiner Zeit genug wert ist oder ob du nicht hingehst?
Also ich sage mal so, ich bevorzuge Meetups eindeutig nach dem Vorhandensein von Essen und Getränken. Dann kann die Zeit nicht so schlecht investiert sein. Wenn es Essen und Getränke gab, dann gab es zumindest das. Und ansonsten gehe ich mit sehr wenig Erwartungshaltung kennen. Ähm... Ich sage jetzt mal, meistens sind diese Treffen ja sehr, sehr regelmäßig und man knüpft da mehr oder weniger feste oder lose Kontakte. Und dann hat man, also ich habe natürlich so meine bevorzugten Termine, wo ich ganz gerne hingehe. Die sind meistens ein bisschen technischer.
Ja.
Und das ist so ein Bauchgefühl-Ding. Wenn ich mich da wohlfühle, Leute treffe, die ich cool finde, mit denen man sich gut unterhalten kann und das auch in die richtige Richtung geht, es also eine gute Basis gibt, dann gehe ich da häufiger hin. Wenn ich irgendwo hingehe und feststelle, ja, irgendwie war das jetzt nicht so mein... mein Ding, dann gehe ich halt einfach nicht hin. Also sprich, es ist viel ausprobieren bei mir, zumindest am Anfang gewesen und auch so immer wieder entdecke ich halt mal was Neues und gehe dann halt hin oder sage halt immer, ach nee, irgendwie passt es mir vielleicht auch nicht. Ich sage jetzt mal, wenn das so ein Montagabend ist, da wird man mich eher nicht dazu begeistert bekommen, dass ich noch irgendwo hinfahre. Wenn Bei einem Freitagabend vielleicht auch eher dann. Freitagabend finde ich auch immer ein bisschen komisch, aber jetzt, wo ich Kinder habe, bin ich auch nicht so viel unterwegs, dann ist Freitagabend auch schon wieder okay.
Was für Meetups sind das denn zum Beispiel? Kannst du ein Beispiel nennen? Wie Messen oder wirklich so in kleinerer Gruppe irgendwo Unternehmer treffen?
Kleinere Gruppen.
Hm.
Web Engineering hier in Düsseldorf ist ganz nett. ähm, das ist allerdings eine große Gruppe da, dass uns ins Gespräch kommen, schwieriger, dann gibt es so kleinere Meetups hier immer mal wieder, so, und, ähm, ich weiß, es gibt auch eins zu KI, wo meine Frau jetzt häufiger hingeht, aber das ist ja mehr ihr Thema, ist so auf technischer Ebene, und, ähm, Ja, wie gesagt, mich bekommt man damit, wenn das irgendwo ist, wo es Essen gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ich das cool finde.
Dann bist du da.
Also, sprich, wenn ich bei einem Treffen haben möchte, ködert mich mit Essen und gut gefüllten Getränke, Kühlschrank dann.
Und darf ich auch fragen nach deiner Ausbeute? Also wie viele Meetings gehen zu einem neuen Kunden? Für einen neuen Kunden?
Oh, das ist eine schwierige Metrik. Also zum einen messe ich das nicht hart, zum anderen treffe ich auch bevorzugterweise immer wieder Menschen, die ich schon kenne und unterhalte mich halt sehr auf technischer Ebene. Ich würde schätzen, jedes dritte Treffen führt zu einem neuen Projekt in irgendeiner Art und Weise. Zum Teil sind das aber auch, also zum Teil ist es auch, du triffst die Leute fünf, sechs, sieben Mal und dann kommt auf einmal was.
Mhm.
Das ist ja gar nicht so festgelegt und ich gehe auch gar nicht mit dem konkreten Ziel, jetzt Sales zu machen zu dem Meetup, sondern mich interessiert immer erstmal, was machen die Personen, wo sind vielleicht auch die Probleme. Ähm, Und pitche gar nicht so direkt, hey, kauf die Website bei mir. Oder kauf das CMS. Das ist ja eigentlich, was wir machen, wir bauen ja gar keine Websites an sich, sondern komplette CMS-Systeme.
Hm. Hm.
sondern oder kauf die Automatisierung bei mir oder hey, mein Deployment ist viel besser als deins. Das ist gar nicht so der Pitch, sondern mich interessiert immer erstmal die Personen und was sie machen, welche technischen Herausforderungen gibt es.
Ja.
Das ist vielleicht auch komplett anders als bei dir, Moritz. Wir machen jetzt ja sehr unterschiedliche Dinge. Und da sind, glaube ich, die Ziele auch anders. Einfach vielleicht auch aus der Situation heraus, bis vor zwei Jahren, war Sales für uns eigentlich ein Thema, was wir nie machen mussten, weil so viele Menschen so viele technische Probleme hatten, die gelöst werden sollten, dass du eigentlich sehr, sehr zügig und sehr leicht hingekommen bist dazu. Was wir auch immer noch haben, ist einen unglaublich großen Zulauf an Systemen oder an Kunden, die einfach ein großes Problemfeld sind, wo andere sich versucht haben, Sachen zu lösen, gerade mit geklasserten CMS-Systemen oder mit Systemen, die an verschiedenen Standorten laufen müssen mit den gleichen Inhalten. die dann nicht gut laufen. Und das ist so unser größter Zulauf, ehrlicherweise, an Kunden. bleibt. Bisschen Sales Pitch, ja, wenn euer System kaputt ist.
Ach, ist doch nicht schlecht.
Gut.
Schreibt mir, vielleicht antworte ich. Ja, das war definitiv ein bisschen anders. Jetzt, wenn ich so Richtung das, was ich auch noch mache, das SAS im Legal Tech Bereich, da funktioniert das Ganze natürlich komplett anders. Da gehen wir sehr viel aktiver auf Kunden, auf Menschen zu, auf unsere Zielgruppe zu und sagen, hey, schaut mal, wir haben hier eine Lösung für euer Problem. Und da machen wir aber ja auch quasi Marketing für uns selber, während wir sonst natürlich als Agentur sehr, sehr stark Marketing für andere Leute machen. Das ist auch interessant, dass Marketing für andere Leute fällt einem viel, oder fällt mir zumindest, immer viel leichter, als für mich selbst zu machen, weil ich viel mehr Ideen habe und viel mehr Sachen sehe, als wenn ich auf mein eigenes Business-Ding schaue.
Ja, kann ich komplett verstehen. Manchmal so ein Blick von außen hilft da irgendwie manchmal schon.
Ja, genau.
Und man traut sich vielleicht auch manchmal andere Sachen. Das kann es vielleicht auch sein.
Ja, man ist nicht so eingeschränkt.
Genau.
Man denkt nicht so sehr, wie wirkt das denn jetzt auf andere Leute, sondern ist viel freier und kann halt sagen, ja, schau mal, die anderen machen das auch so.
Aber ich kenne auch so ein bisschen das, was du sagst. Also ich war jetzt wieder mal für eine Webagentur auf einer Messe, um da zu versuchen, Kunden zu kriegen. Und das ist so eine B2B-Geschichte. Und da geht es auch ganz viel darum, erstmal zu connecten mit den Leuten. Also erstmal irgendwie, dass man sich gegenseitig cool findet, dass man überhaupt ins Gespräch kommen möchte, was dann überhaupt erst der nächste Schritt ist nach der Messe, dass man überhaupt erst ins Gespräch richtig kommt. Und Also das ist so ein bisschen, würde ich sagen, vielleicht ein bisschen ähnlich. Wie viele, weißt du auch, wie viele Meetings das so im Schnitt ist oder wie viele Monate das ist, bis jemand, den du kennenlernst, dann wirklich Kunde wird? Geht das recht schnell dann, wenn es dann wirklich passt oder...
Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Ich sage mal, die Leute, die zu uns kommen mit echten Problemen, wo nichts mehr geht, die sind da deutlich zügiger unterwegs, als wenn man jetzt auf der grünen Wiese ein Projekt starten möchte.
Ja.
Vielen Dank.
Da sind ja auch die Budgets meistens erstmal gar nicht verfügbar und dann quatscht man erstmal eine ganze Zeit darüber, sagt, ach, schaut mal hier, das könntet ihr auch noch machen. Man macht quasi so ein bisschen eine Beratungsleistung und als Vorleistung in der Anbahnung des Kontakts. um dann nachher irgendwann hoffentlich das zu refinanzieren. strikt. Wir erfassen ein paar Dinge im CRM, das muss eben bewusst sein, der mit mir redet, der landet irgendwo im System.
Oh, nicht schlecht. Hm.
Und wenn es nur mein Notizbuch ist, analog übrigens, so, Papier.
Mhm.
Und das ist halt total unterschiedlich. Mit einigen Leuten habe ich auch jahrelang Kontakt. Wir tauschen uns regelmäßig aus. Die sind auch im gleichen Bereich tätig. Aber wir haben nie zusammen gearbeitet. Wir machen aber total ähnliche Dinge. Und bei anderen arbeitet man halt immer wieder zusammen. Und das ist... Das ist jetzt, ich glaube, in der Agenturwelt oder zumindest mit den Leuten, wo wir zusammenarbeiten, ist halt der persönliche Kontakt und Austausch und das auf Augenhöhe Interagieren viel, viel wichtiger als...
Ja.
jetzt der harte Sales-Typ, der jetzt dir jeden Tag auf die Nerven geht und sagt, hast du jetzt eine Entscheidung? Du musst dich heute entscheiden, nächste Woche werden die Preise höher. Und ehrlicherweise arbeiten wir auch mit so Leuten einfach gar nicht zusammen.
Okay, okay. Ja, also was schon...
Also ich sage jetzt, wenn bestimmte Menschen, die auch hier am Rhein ihr Unternehmen haben, bis hin den Rhein rauf, bei uns so einen Sales Pitch machen würden, die würden halt scheitern, weil das ist nicht das, was wir machen wollen, wie wir uns selber definieren.
Okay. Okay.
So, jetzt habe ich sehr viel über mich geredet und was wir machen, jetzt bist du dran, Moritz. Ja.
Aber vielleicht nochmal einen Punkt, sorry, vielleicht nochmal einen Punkt kurz zu der Messe, Moritz. Das Gute ist ja in den ganzen Messen oder auch in diesen Meetups von Dina Rolle, weil dadurch hast du ja schon dieses, ja diese Intention so ein bisschen, um die Leute halt auch nochmal danach zu kontaktieren. Weil das ist in Deutschland ja wahrscheinlich in Rest Europa auch relativ schwierig, jemanden so cold zu e-mailen. Da kannst du schnell mal abgemahnt werden. Haben wir ja auch schon mal Erfahrungen angesprochen mit Moritz. Oder anrufen soll ja wohl auch gehen, aber ja, das war auch mal schwierig.
Ja, es ist halt ein warmer Kontakt. Es ist immer netter, mit Menschen, mit denen man schon mal gesprochen hat, zu sprechen, als mit jemandem, den man gar nicht kennt.
Genau, so ist es auch.
ich glaube was ähnlich schwierig ist wie das mit diesen cold mail ist auch einfach Zu wem passt was, mehr oder weniger? Also ich bin da jetzt zum Beispiel auf der Messe eingesetzt worden, weil die normale Frau, die für Marketing oder so zuständig war, die wollte nicht auf die Messe gehen. Die wollte nicht da mit den Leuten reden und da zu den Leuten gehen und so weiter. Das Da ich das im Tech-Team mit einer anderen Person gemacht habe, fand ich das noch ganz cool, hat mir eher Spaß gemacht, aber dann zum Beispiel bei den ganzen Kontakten, die man da so angerissen hat, dann nachzufassen, da habe ich auch wieder keine Lust zu. Das macht dann wieder jemand anders, der das dann alles bearbeitet.
Ja, ist doch gut.
Und da muss man aufpassen.
Das finde ich tatsächlich, dieses Personen-Durchswitchen finde ich übrigens in Sales-Prozessen immer mega ätzend.
Ja, seine Stärken.
Weißt du, auch wenn du bei LinkedIn mit jemandem schreibst und sagst so, ah ja, lass mal miteinander sprechen und dann sitzt in diesem Meeting, das du ausgemacht hast, auf einmal eine andere Person.
Ja, das kenne ich auch.
Das finde ich ist immer so, wo ich mir so denke, okay, also Mag ja sein, dass der Prozess bei euch so ist, ist aber nicht das, was ich erwarte. Da bin ich zu Personen geprägt, um zu sagen, wir switchen einfach. Es ist ja nur das Produkt, das interessiert mich nicht. Mich interessiert immer mehr die persönliche Verbindung mit den Menschen.
Das kann ich Ihnen genau unterschreiben, aber ich glaube, das ist auch, das ist gar nicht so sichtbar. Das ist eher so, dass dann von dem Account der Person, die am meisten Kontakt hatte mit der jeweiligen Firma, wird dann eine E-Mail verschickt, aber die E-Mail wird nicht von der Person selber geschrieben, sondern dann halt im Hintergrund von jemand anderem. Aber im Meeting sitzt dann vielleicht wieder die richtige Person, sowas zum Beispiel, weißt du?
Ja, das kann man natürlich machen. Das geht.
Ja, das finde ich ist dann okay. Wenn ich das nicht mitbekomme, I don't care. Aber wenn auf einmal die Ansprechpartner so wechseln und die eigentliche Person, mit der man Kontakt hatte, nicht dabei ist, finde ich immer, ist ein bisschen, also finde ich dann seltsam. Mag ich nicht. Ist jetzt vielleicht auch mein persönliches Ding. Ja.
Ich kann nur davon berichten, wie die das machen. Das ist ja nicht meine Firma, aber ich kann dich komplett verstehen.
Ja.
Ich meine, ich finde es auch am geilsten, wenn man einfach eine persönliche, wenn man merkt, das passt persönlich ganz gut und man geht einfach mehr in den Kontakt selber rein und dann will man ja auch eigentlich gar nicht den Kontakt wechseln. Ich hatte zum Beispiel einen Kontakt, von dieser Messe, den fand ich so cool, den habe ich dann nochmal separat nochmal selber privat nochmal angeschrieben. Ja.
Messen finde ich, sind auch allgemein schwierig, also finde ich schwieriger als Meetups, weil es halt viel, viel mehr Menschen sind. Also klar, du hast die Chance, viel mehr Kontakte zu machen, aber die musst du dann ja auch alle erstmal durchgearbeitet bekommen.
Ja, also die, wo ich jetzt das gemacht habe, die haben da, glaube ich, eine ganz gute Strategie.
Hmm.
Die gehen nämlich zum Beispiel, die sind ja eine Webagentur, die gehen aber jetzt nicht auf eine Messe zu E-Commerce, das wäre nämlich genau richtig eigentlich, weil da sind halt ganz viele solche Agenturen wie die, die suchen sich so extra so Fachmessen raus, zum Beispiel zum Thema Möbel oder zum Thema Küche oder sowas, was auch immer für die am besten passt und gehen da auf Leute zu.
Das ist natürlich eine total laue Strategie.
Genau.
Das ist wie bei LinkedIn mit den Sub-... ach, bei LinkedIn sage ich schon, bei Reddit mit den Sub-Threads.
Hm.
Ähm... wo du dann natürlich schauen kannst, wenn du jetzt sagst, ich möchte Software bauen, dann schaust du bei den Faunern, die Sass bauen wollen und noch keinen Partner haben, irgendwie rein. Und wenn du dann sagst, ich mache E-Commerce und ich gehe zur Möbelmesse, weil da sind die Hersteller und die wollen das ja verschicken, finde ich, ist ein geschickter Schachzug.
Finde ich auch. Das ist ja, klar, Möbel ist jetzt keine Nische, aber es geht trotzdem halt eher in dieses Nischige, ne? Du bist halt nicht in diesem, ja, großen Seele mit 100 Fischen, ja, aber bist halt dann nicht, wie Morix gesagt hat, ne, auf dieser großen Webmesse dann nachher bist du einer von tausend, sondern bist du einer von fünf, die das vielleicht machen, ne?
Ja, es ist halt eine große Nische. Ja. Ja, genau. Also du bist halt dann quasi in der anderen Nische, wo du nicht hingehören würdest, aber da bist du dann halt mit deinem Auftritt quasi so spezifisch, dass du sagst, hey, wir verstehen euer Ding, ja, weil ihr habt ja auch andere Logistik und bla bla bla. Und das ist eigentlich mega geschickt, das zu machen.
Wenn jemand das machen möchte, habe ich noch einen Tipp parat.
Okay.
Nämlich die erste Messe, auf der wir waren, da sind wir hingegangen und dann hatten wir keine Vorbereitung. Wir wollten mehr oder weniger random zu Firmen hingegangen, haben dann am Abend jeweils den nächsten Tag vorbereitet. Und das war natürlich eher ein Mager, die Ausbeute. Jetzt hatten wir bei der letzten Messe halt wirklich hat ein ganzes Team die Termine schon teilweise vorbereitet, schon mit Leuten gesprochen. Dann konnten wir immer dahin gehen und sagen, hier, meine Kollegin X hatte schon Kontakt mit dem Benedikt da. Und dann achte ich, ach ja, da über LinkedIn hatten wir ja schon geschrieben oder so oder irgendwas. Und dann ist es viel einfacher gewesen, wirklich ins Gespräch zu kommen.
Ja, aber dann ist es ja auch kein kalter Kontakt mehr, ne? Ja. Vorgewärmt. Ja.
Nicht mehr ganz so kalt zumindest.
Stimmt, man hat schon bei den Namen auf jeden Fall gehört. Ja, ja. Aber die Taktik mache ich häufig auch. Wenn ich mal irgendwelche Termine mit irgendwelchen Menschen halt habe, schreibe ich die vorher auch auf LinkedIn an, wenn man schon mal so ein, zwei Worte gewechselt hat, weil das erleichtert dann auch häufig einfach den Einstieg auch in solchen Gespräche. Weil du hast das Gefühl, du kennst dich schon, obwohl du dich noch gar nicht kennst. Dann bist du direkt auf so einer freundschaftlicheren Basis auf jeden Fall. So ist meine Erfahrung.
Definitiv. Aber das ist das Schöne an den kleinen Meetups. Du kommst halt viel schneller, viel tiefer in Gespräche rein, als wenn du jetzt auf große Veranstaltungen gehst.
Ja, ja, klar. Ja.
Und es ist halt auch viel spezifischer. Wenn wir mal schauen, sowas wie LinkedIn oder auch die Webseite, da ist halt die Konkurrenz quasi unendlich groß. Ja, also Da ist halt viel, viel mehr unterwegs. Und wenn du natürlich sehr lokal, sehr spezifisch irgendwo hingehst in Personen, dann hast du halt den Vorteil, dass da halt nicht so viele schon mal sind. So, und dann kannst du halt, wenn du das Problem viel besser verstehst von jemandem, auch viel besser deinen Sales-Pitch nachher quasi machen, als wenn du sagst, ja, ich baue Typo 3 Websites. So, das ist ja keine Positionierung am Tagesende, weil das machen halt noch 200 oder so andere Agenturen da draußen. Das Gleiche gilt ja für fast jedes Start-Up- wo die Einstiegshürden nicht gerade mega hoch sind. Wenn du jetzt natürlich sagst, na, ich will Raketen bauen, ich möchte das nächste SpaceX haben. Da gibt es jetzt nicht so viele Anbieter auf dem Markt irgendwie, aber dafür musst du halt auch das entsprechende Kapital haben. Da ist die Einstiegshürde halt viel höher, bevor du überhaupt irgendjemanden pitchen kannst. Hey, benutze doch meine Rakete und nicht die von Ellen. Weil unsere können nicht nur wieder selber landen, sondern... Die machen auch jedes Mal noch einen netten Looping und die sparen 50% Treibstoff. Oder so, ja, weiß ich nicht.
Ja, es ist schon krass, wie viele heutzutage, wie viele Startups, Firmen im Webbereich aktiv sind. Das war einfach, als ich angefangen habe, 2005 war das noch ein bisschen anders.
Es wird ja auch immer einfacher. Ja, damals.
Das war ein bisschen leichter.
Ja, die gute alte Zeit. Ja, definitiv.
Ja, es wird ja einfach durch AI auch immer einfacher. Also mittlerweile, ich arbeite ja auch mit den verschiedensten Modellen und ich finde halt für so UI-Sachen, das hat Gemini 3 Pro am besten. Dem sagst du halt, hier, komm, bauen wir mal ein hübsches Design für X, dann wirft er dir das hin, dann musst du vielleicht noch mal ein paar Services nachziehen, vielleicht noch mal ein bisschen Code optimieren, gucken, dass alles so sicher ist. Und dann hast du sehr schnell auch schon irgendwie eine Landingpage oder sowas. Und dafür musst du halt nicht mehr unbedingt Informatiker sein oder Das kann fast jeder leider.
Ja, du musst aber zumindest verstehen, was du da tust, weil sonst kommst du in die Situation und die ist eigentlich ganz unterhaltsam, wenn man so ein bisschen mal Deep Search macht in diesen ganzen Websites, bekommst du auch super gut die ganzen Kontakte aus den Datenbanken ausgelesen, weil ja nichts abgesichert ist.
Das ist richtig, ja.
Finde ich super.
Na klar, da muss man natürlich dann aufpassen. Also ich meine so einfache Landingpages oder sowas, da geht das sehr fix.
Also, ja. Naja, wo du keine Daten sammelst.
Ein bisschen Backend dahinter ist schon ein bisschen komplexer.
Definitiv. Die statische Website, wer die noch heute bauen lässt, irgendwo, ja, weiß ich nicht, möchte ich nicht sagen, ist nicht sehr geschickt, aber ich, zumindest statische Seiten kann man sehr, sehr schnell heute bauen.
Ja. Ja. Ja.
Wenn man das noch irgendwo rausgibt, sollte man nicht erwarten, dass das Wochen oder Monate dauert.
Auf jeden Fall. Okay, Moritz, erzähl du noch mal was zu deiner LinkedIn-Erfahrung.
Eine Geschichte, okay, ja. Also LinkedIn habe ich zwei Storys zu erzählen. Also einmal kannst du da halt sehr gut, also günstiger glaube ich, also ich würde nicht sagen in allen Fällen, aber recht günstig auf jeden Fall kannst du da Outreach machen, wenn du das automatisierst mit dem LinkedIn-Outreach.
Mhm.
Das heißt, Dripify, LinkedIn Sales Navigator zusammen zum Beispiel. Dann schickst du halt jeden Tag so 20, 30 Kontaktanfragen und dann mit Notiz raus, beziehungsweise wenn die antworten, dann machst du selber weiter. Das kannst du relativ günstig machen, da konnte ich relativ viel rausholen in der Vergangenheit. Und dann habe ich mir halt, ich habe ja einfach so ganz stumpf angefangen, irgendwie so LinkedIn-Posts zu machen. Und das war immer so sehr, hat gar nicht gut funktioniert. Ich dachte immer so, wieso funktioniert das so scheiße?
Nicht?
Und jetzt arbeite ich jetzt mit jemandem zusammen, der sich halt mehr damit auskennt, der auch mehr B2B-Sales macht. Und da ein Fehler, den ich gemacht habe, wenn ich mir meine alten Beiträge anschaue, war, dass ich nie Fotos dabei gemacht habe. Eine Regel ist, immer ein Foto mit dir zum fucking Post dazu und du kriegst direkt mehr Likes und mehr Aufrufe und so weiter. Also...
Das ist ganz spannend. Die Posts mit Bild performen bei mir zum Beispiel schlechter als ohne. Also vielleicht liegt das an mir.
Wirklich?
Was?
Aber tatsächlich, bei mir verbreiten sich rein von den Verbreitungszahlen und Interaktionszahlen die Posts ohne Bild deutlich besser. Aktuell wieder. Ja, das ändert sich ja auch. Also eine Zeit lang war jeder... Jeder Post mit Bild ist super gewesen. Dann war Videos mal ganz krass gut. Und jetzt ist es bei mir so, dass tatsächlich die reinen Textbeiträge deutlich besser funktionieren.
Interessant.
Okay, das wusste ich nicht.
Okay.
Und auch gar nicht mehr so dieses gekürzte und extra kurz, sondern so relativ natürlich geschriebene Texte, die funktionieren gerade bei mir am besten.
Was habt ihr da für Impressionen, wenn ich so Fragen darf für eure Posts? Was kriegt ihr da so?
Das kommt jetzt sehr aufs Thema an. Ich biete alles zwischen 70.000 und 16.000, glaube ich.
Okay. Ja. Ja, also so ist es. Naja, ich meine, 600 Leute sind immer noch nicht wenige, wenn man sich das immer so vorstellt, ne?
Also...
auch mal gerade ganz kurz hier auf einen post zumindest der posten ich jetzt angeklickt habe waren 600 impressionen nicht gerade viel habe ich hier noch was mehr als keine leute
Yep.
Ich finde, das unterschätzt man manchmal, dass 100 Leute sind schon viele Leute. Klar, 100.000 klingt besser, aber 100 Leute, die sich das anschauen, ist auch schon gar nicht so schlecht. Also bei mir, Ole, ist das in ähnlichen Zahlen, also immer so irgendwas zwischen 100 bis 8, 9.000 oder sowas, je nach Posts halt. Und interessanterweise hat das auch gar nichts mit den Likes zu tun. Manchmal hat der eine Poster nur zwei Likes, hat dann trotzdem fast 10.000 Impressionen, der andere hat 20 Likes, wurde aber nur 300 Mal geguckt.
Ja, richtig.
Das ist auch immer sehr spannend.
Ja, auch die Anzahl der Kommentare spielt bei mir fast keine Rolle für die Impression.
Hm.
Ich finde das total faszinierend. Ich kann das auch nicht ganz nachvollziehen. Also generell, was ich feststelle, ist, das, was du morgens früh postest, funktioniert bei mir tendenziell besser, als wenn es später ist. Also ich sage jetzt mal zwischen 6 und 8 Uhr Das sind bei mir generell die Posts, die am meisten Reichweite bekommen. Ja.
Deine Zielgruppe ist aber auch Deutschland, ne? Ja, zum Beispiel bei mir ist es so mit Cybersecurity-Firma, da ist halt eher Amerika oder auch China. Das heißt, ich muss entweder auch frühmorgens posten, wie du zum Beispiel auch, damit ich halt China noch nachmittags, abends erreiche oder halt nach deutscher Zeit spätnachmittags, damit ich die ganzen Amerikaner erreiche, die ja erst dann, wenn wir hier 18 Uhr haben, dann da, weiß nicht, immer so neun Stunden oder so, ne?
Ja.
Dann erst morgens haben.
Das ist aber sehr spannend, finde ich, dass Chinesen bei dir eine Kundengruppe sind. Ich hätte nicht gedacht, dass Chinesen überhaupt noch irgendwas im Ausland einkaufen.
Relativ viel sogar. Also, boah, wenn ich so jetzt so, ich sag mal so 50% Amerikaner, 30% China, 10% Deutschland und die restlichen 10% sind so plus minus in der Welt, so ungefähr. Hätte ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass das doch so ein großer Markt ist.
China ist halt auch immer spannend technisch.
Das auf jeden Fall
Also du musst immer eigene Infrastruktur bei denen betreiben.
Ja, ja. Mhm. Mhm. Mhm.
Wir machen das tatsächlich. Und das ist immer irgendwie ein bisschen Struggle. Aber ganz witzig, wir haben Kunden, die verkaufen halt auch in die USA und gleichzeitig nach China. Und ich sage jetzt mal, chinesischer Datenschutz ist sehr spannend, ganz anders als alles, was bei uns ist. Und du musst immer extra Infrastruktur betreiben.
Ja, ja. Immer das da draußen. Mhm.
Aber eigentlich, das sind so schöne Probleme, ja. Das sind dann die technischen Sachen, wo es mich einfach erfreut, wenn wir dann so Deployment-Strecken auch für Content bauen, ja, dass das Content dann publiziert wird, auch nach China rüber und trotzdem nur in einem System hier in Deutschland gepflegt wird und so Sachen, so.
Ja, was ich versuche, halt die drei Regionen so ein bisschen aufzuteilen. Also ich hoste einmal in Washington, dann Frankfurt und halt in Hongkong, da ich so ein bisschen die Region versuche, so ein bisschen aufzuteilen. Ja, geht eigentlich ganz gut. Und du hast halt dadurch auch ein bisschen, ja, Rennendanzen, sag ich mal, auch ein bisschen, bisschen halt irgendwie drin.
Ja, definitiv das auch immer ganz schön. Vor allem, weil die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei dann mal ausfallen und dass man nicht doch einen Fallback irgendwie machen kann, ist halt einfach höher.
Ja. Ja.
Tim, berichte du mal über deine Erfahrungen mit Marketing und so weiter.
Und dann routest du halt die Lokalen und so. Ja, ja, wunderbare technische Welt. Wir müssen da nur den Podcast wechseln.
Ja. Naja. Ja, ja. Also auf jeden Fall, ich habe ja auch, Entschuldigung, ich habe irgendwie heute so ein bisschen frosch im Hals. Also ich versuche halt auch relativ viel LinkedIn. Ich habe erst einmal viel Post über meine Unternehmensseite halt geschrieben und verteilt und die halt in meinem Account repostet. Da muss ich halt feststellen, das klappt nicht so gut. Das ist besser, wenn ich das wirklich über meinen privaten LinkedIn-Account, sag ich mal, so ein bisschen poste und dann halt über Links irgendwie auf meine Webseite oder sowas halt verlinke. Das geht dann deutlich besser und da erreicht dann eher diese vierstelligen Impressionen statt zehn. Also das kann ich auf jeden Fall jedem empfehlen, also wie ihr beide das ja auch macht, also um jetzt im persönlichen Profil so eine kleine Personal Brand so ein bisschen aufzubauen, das hilft auf jeden Fall. Ich sag mal auch, wenn man an mehreren Projekten sitzt, Da kann man die Power, die dahinter steckt, auch so ein bisschen für andere Projekte mitnutzen und bindet das halt nicht nur in ein Unternehmen oder in eine Startup-Idee. Ja, sonst versuche ich halt auch Verschiedenes, Vieles. Also ähnlich wie Olaf auch gesagt hat, ich bin auch bei den ganzen Social-Media-Kanälen wie Blue Sky, Threads, X, Mastodon unterwegs. Hat mir einen kleinen Social-Media-Scheduler für mich gebaut. Das heißt, ich muss immer an einer Stelle für mich immer die ganzen Posts erstellen, kann die halt überall raushauen. und entsprechend halt mit Bildern oder Videos, was man halt jetzt gerade nach Plattform halt irgendwie so braucht. Und ja, es läuft mal mehr, mal weniger. Gut auf jeden Fall. Es ist halt manchmal lustig, dass manchmal so random Poster auf jeden Fall doch hohe Positionen kriegen und dann viel geteilt werden. Andere Sachen, wo ich denke, oh, das ist jetzt Top-Content. Den braucht meine Kundschaft, sage ich jetzt mal. Und dann guckt sich das niemand an. Das ist halt manchmal auch... Ja, auf jeden Fall sehr witzig. Und was ich jetzt gerade versuche, was auch ganz gut funktioniert, ist wirklich eine Community aufzubauen, Community Building ein bisschen. Also meine Nische ist ja Cyber Security mit der Game Engine Unity, also Sicherheitslösung für, ja, Apps und Computerspiele, das habe ich jetzt einfach mal kurz runtergebrochen und was ich jetzt gerade versuche, halt für diese Nische so eine Discord-Community aufzubauen. Das heißt, ich versuche das gleichzeitig als Support-Channel zu nutzen, aber nicht nur 100% darauf ausgelegt, sondern wirklich eher so ein bisschen mehr so Cyber Security-Interessierte, aus der Spielebranche einfach so ein bisschen mit reinzuholen. Es muss eigentlich unbedingt die Unity-Engine sein. Es kann auch alles andere sein, was es gibt, wie Android Engine oder GoDot, was ja auch mittlerweile relativ groß ist. Da ist man einfach so ein Space, um sich auszutauschen. Geht auch bis jetzt ganz gut. Das habe ich ungefähr vor vier, fünf Tagen erstellt. Ich habe dann ein bisschen angefangen, ein bisschen Outreach zu machen. Es sind schon 20 Leute beigetreten. funktioniert eigentlich ganz gut. Das finde ich mir interessant, wie sich das halt die nächsten Tage, die nächsten Wochen halt so ein bisschen weiterentwickelt.
Schwierige bei Communities ist, glaube ich, immer, also weil ich hatte auch versucht, eine Community zu machen, ist immer, das so aktiv zu halten, dass die Leute auch aktiv was schreiben und dass sie nicht so zu Serverleichen werden.
Das ist cool.
Hast du da schon einen Plan für
Ja, mehrere Sachen. Also ich habe einmal so ein Announcement-Channel, sage ich mal, so ein bisschen drin, indem ich da natürlich mal Updates zu meinen Assets, dann sage ich mal, meinen Produkten natürlich mit anbiete, um so ein bisschen Content drin zu schaffen, plus halt die Blogartikel, die ich schreibe. Da schreibe ich mal noch, gibt es auch einen extra Channel, wo dann kurze Beschreibungen halt kurz drin sind, was das für ein Blogartikel ist, für wen das interessant sein könnte und verlinkt dazu nochmal auf der Webseite. Und so halt von mir ein bisschen Content halt reinzubringen. Und sonst ist meine Idee gewesen, im Discord gibt es ja mittlerweile so eine Forum-Funktion, nenne ich es jetzt einfach mal so ein bisschen. Das heißt, die Leute können dann ihre Threads aufmachen, Probleme beschreiben und darüber halt Hilfe von mir oder Hilfe halt von anderen Dritten, die halt mit in der Community halt drin sind, mit halt irgendwie reinzuholen.
Vielen Dank.
Also es klappt auch bis jetzt ganz gut. Es gab schon einige Posts, einige Fragen auf jeden Fall. Das Gute ist halt, wenn man halt so den Menschen auf jeden Fall hilft, bewerben die das Produkt indirekt auch natürlich weiter an andere Spieleentwickler, die sie zum Beispiel kennen. Und man kann natürlich auch fragen nach vielleicht mal einer Testimonial oder Reviews. Das machen ja auch immer alle sehr gerne. Wenn man einmal schon mal in Kontakt irgendwie stand, dann hilft das auf jeden Fall, die eigenen Lösungen auf jeden Fall weiter zu pushen.
Es ist halt viel persönlicher, als wenn du jetzt an irgendeine E-Mail-Adresse schreibst und dann bekommst du irgendwann später eine Antwort.
Also... Ja.
Definitiv. auch einfach ein spannender Ansatz. Bei Moritz bin ich ja mittlerweile auch so ein bisschen so eine Server-Gleiche.
Ja, es ist...
Mal sehen, wenn er mich rausschmeißt. Aber ja, das ist das. Man muss dann ja auch selber aktiv bleiben wollen und aktiv sein.
Das ist richtig.
So eine Community braucht halt auch immer ein bisschen Moderation und Interaktion.
Ja, auf jeden Fall.
Events oder sowas, ja, spannend.
Aber auch spannender Weg insgesamt.
Ich finde halt, diese großen Softwareprojekte, die haben es einfach, weil wenn du dir die Open Claw Community anschaust, da macht der Gründer Puster gar nicht mehr, seit Wochen, weil das ist einfach, das explodiert von selber so, ne? Also,
Ja.
Ja gut, das hat jetzt, also das hat ja eine ungewöhnliche Dynamik bekommen. Wenn ich mir das anschaue, ich glaube, gestern Abend waren viereinhalbtausend Pull Requests offen und dreitausend Issues. Ja, das ist so in einer unmanagebaren Größe. das hat ganz andere Herausforderungen. Da geht es nicht mehr darum, dass Leute aktiv sein müssen und aktive Menschen gefunden werden müssen.
Ja.
Da geht es ja eher darum, wie leitet man denn jetzt diese Massen an Menschen in einer Community zum Ziel.
Ja.
Und was OpenClaw ja wirklich geschafft hat, andere Leute machen Marketing für dich, und du gehst halt mehr oder weniger viral, jeder spricht darüber, jeder hat irgendeine Meinung dazu, jeder muss sich dazu äußern und sagen, boah, das ist aber unsicher, oder das funktioniert jetzt noch gar nicht, und nein, benutzt auf keinen Fall mit deinen echten Daten, und auf den Status kommst du ja in der Regel gar nicht, wir alle bleiben, glaube ich, immer wieder da drunter, und Und haben nicht so einen Impact, dass die Leute direkt hingehen und sagen, boah, jetzt mache ich da was oder jetzt schreibe ich was oder jetzt drehe ich ein Video dazu.
Mhm. Mhm.
Und Und ich bin ja schon immer froh, wenn ich dann sehe, dass irgendwie so zehn Leute den Podcast hören am ersten Tag, wenn die neue Folge raus ist oder... dass es einfach Zugriffe mehr aufs LinkedIn-Profil gibt oder auf die Webseite und man nachvollziehen kann, hey, das, was man gerade so macht, dass man zu einer Veranstaltung geht, dass man einen Podcast gemacht hat, dass man irgendwo was gepostet hat, das funktioniert auch. Und ich finde, das ist viel wichtiger, nachvollziehen zu können, wo funktioniert denn was. Dass man halt so diese UTM-Parameter zum Beispiel an die Links dran packt und sieht, okay, die Person kommt jetzt über diesen Kanal eigentlich zu mir.
Ja, auf jeden Fall.
Und dass man das so ein bisschen verknüpft und verwendet.
Ich würde gerne nochmal in zwei, drei Wochen hören, wie Tims Discord dann da aussieht. Ich habe mich halt nicht so viel um mein Projekt gekümmert, weil ich einfach auch nicht gesehen habe, Also das, was man an Arbeit reinstecken muss, ist für mich unproportional dazu, was dabei am Ende bei rauskommt. Und das muss halt stimmen, dass du nicht sagst, ich könnte jetzt noch mehr in die Programmierung von deinem Projekt stecken und damit mehr Wert rausholen als mit der Community. Das meine ich ja.
Genau.
Ja, das ist ja ein allgemeines Marketingproblem. Du musst nachher den Kanal finden und das Mittel finden, wie du am besten deine Zielgruppe erreichst. Neben diesem Basisding. Du brauchst halt immer irgendwie diese Basis aus, okay, du hast irgendeine Seite und du bist irgendwie bei... den Business-Netzwerken unterwegs und dann brauchst du aber trotzdem deinen Kanal, der für dich funktioniert, wo du gut rüberkommst und halt die Leute erreichst. Wenn du jetzt keinen Bock hast zu sprechen vor der Kamera, ja, dann solltest du vielleicht nicht mit TikTok, Instagram oder einem Podcast oder YouTube oder so starten. Wenn du keine Texte schreiben kannst, dann solltest du das nicht selber machen. Das sind ja alles so Sachen. Man merkt ja auch, wenn Menschen sich nicht wohlfühlen und wenn dann die Dinge nicht funktionieren. Ich glaube, das ist eigentlich das Wichtige, dass man immer die Methode für sich selber findet, womit man sich selber wohlfühlt. Wenn du dich wohl damit fühlst, bei Reddit zu schreiben, go for it. Dann musst du halt schauen, dass dieser Kanal für dich nachher funktioniert.
Dann aufzuessen.
Oder wenn es für dich funktioniert, dahin zu gehen, wo es bei den Meetups Essen gibt.
Ja, ja, wir verstehen das Prinzip.
Hey, dann ist das der Weg. Oder wenn du Bock hast, halt... Musik zu tanzen, dann go for it. Das ist zum Beispiel so ein Ding, was ich nie machen würde.
Vielen Dank.
Also, zumindest nicht auf Videos und so, aber ihr versteht, was ich meine. Der Weg, gerade weil wir ja sehr viel über Personal Branding heute machen, gar nicht mehr über die Marke an sich, muss so oder kann so präsent sein.
Hm.
Ähm, musst du natürlich den Weg finden, der für dich persönlich gut funktioniert. Wenn du dich unwohl fühlst bei einem Meetup, dann ist Meetup halt nicht die richtige Form, dann ist das nicht der richtige Ort für dich. Wenn du dich unwohl fühlst, Leute anzurufen, okay, dann ist Cold Calling vielleicht einfach nicht das Ding, womit du starten solltest. Dann such dir einen anderen Weg, der besser funktioniert. Ja.
Aber vieles auch wirklich einfach mal überwinden und ausprobieren. Zum Beispiel Cold Calling ist schon eine große Hürde, kann aber auf jeden Fall sehr gut funktionieren. Ich glaube, wenn man es ein, zwei Mal gemacht hat, dann kommt man auch besser rein, auf jeden Fall.
Definitiv, das spricht ja auch gar nichts dagegen, das nicht mal auszuprobieren. Aber wenn man jeden Tag damit unglücklich ist, dann sollte man das vielleicht nicht selber machen.
Das ist natürlich wahr, da macht es keinen Spaß.
Dann sollte man jemanden finden, der das tut oder halt einen anderen Weg finden, der besser funktioniert für dich selber.
Ja, das ist in der Fall wichtig.
Das hilft ja nichts, wenn du nachher, du baust ja irgendwie dein Unternehmen auf, du baust deine Idee, du machst eigentlich das, was dich glücklich macht, hoffentlich, und nicht irgendetwas, was jemand anderes, aber so, als Grundidee, zumindest bei mir ist es ja so, ich mache jeden Tag das, worauf ich Bock habe, was mich antreibt. Und wenn ich dann das so mache, dass es mir keinen Spaß mehr macht, dann ist irgendwas schief gelaufen.
Auf jeden Fall. Achso, die Aufnahme.
Jetzt sind wir schon bei 54 Minuten, meine Freunde. Ah, 3,40. Okay.
43, aber, ja, jetzt vergätst du natürlich, dass wir einen Timer haben und eigentlich nicht über die halbe Stunde großüber wollten. Ich glaube aber auch, es ist alles gesagt für diese Folge. Und vielleicht machen wir zu SEO und solchen Themen nochmal eine zweite Folge.
Genau, hätte ich nämlich auch gesagt. Das können wir vielleicht nächste Woche machen, weil ich habe da einige sehr interessante Statistiken nochmal rausgesucht. Auch generell so ein paar Marketing-Trends für 2026. Genau. Machen wir so. Bis dann.
Ja, perfekt. Dann verrate uns die nächste Woche. Und dann würde ich sagen, machen wir für heute Schluss mit No Bullshit Founders. Und sehen uns nächste Woche wieder. Bis dahin.
Sehr cool. Bis dahin.
Ciao.





