Ihr CMS brennt jede Woche? Unser 3-Schichten-Modell kennt seit Jahren kein Feuer mehr.
Wir betreiben über 100 produktive CMS-Systeme nach einem festen 3-Schichten-Modell. Was das für Stabilität, Updates und Content-Arbeit bedeutet.
Wir betreiben über 100 produktive CMS-Systeme für mittelständische Unternehmen. Wenn wir heute zurückschauen, war das nicht immer so ruhig wie aktuell. Auch wir hatten Phasen, in denen Updates riskant waren, in denen ein Freitagabend-Deployment zur Nerven-Probe wurde und in denen wir zu oft mit Kundinnen und Kunden über Ausfälle sprechen mussten statt über Inhalte.
Heute ist das anders, und das liegt nicht an mehr Glück, sondern an einer klaren Architektur. Wir haben unseren Betrieb in ein 3-Schichten-Modell überführt, das für alle Mandanten gleich aufgebaut ist. Kein Kundenprojekt ist eine technische Insel, keine Installation ist „irgendwie anders“. Diese Entscheidung war mühsam und sie hat sich gelohnt. Seitdem brennt unser CMS nicht mehr jede Woche, es brennt so gut wie nie.
Warum klassische Setups so fragil sind
Der Standardweg in der Branche ist gut gemeint und führt trotzdem regelmäßig ins Chaos. Jeder Kunde bekommt seine eigene Installation, seine eigenen Module, seine eigene Serverkonfiguration, seine eigenen Upgrade-Pfade. Nach drei Jahren sind 50 Projekte 50 verschiedene Maschinen. Sicherheitsupdates werden zur Risikofahrt, weil niemand mehr genau weiß, was wo lose angeflickt wurde. Major-Upgrades werden zu Quartalsprojekten.
Das Ergebnis kennen Sie vermutlich: Wöchentliche Brände. Tickets, die keiner mehr priorisieren kann. Ein Entwicklerteam, das 80 Prozent seiner Zeit damit verbringt, alte Wunden zu versorgen, statt neue Wertschöpfung zu schaffen.
Die drei Schichten im Überblick
Unser Modell trennt drei Ebenen sauber voneinander, jede mit eigener Verantwortung, eigenem Release-Rhythmus und eigenen Verträgen zu den jeweils anderen Schichten.
Schicht 1: Plattform
Die unterste Schicht ist unsere Plattform. Dort leben Hosting, Netzwerk, Datenbanken, Observability, Secret-Management und die CI/CD-Pipelines. Diese Schicht ist für alle Mandanten identisch, wird zentral betrieben und zentral gehärtet. Updates auf dieser Ebene bekommen alle Kunden gleichzeitig, weil sie alle dasselbe Fundament nutzen.
Schicht 2: CMS-Standard
Darauf liegt unser CMS-Standard, heute auf TYPO3-Basis. Kern-Extensions, Qualitätsgates, Content-Security-Header, Backend-Performance-Optimierungen, Monitoring-Hooks: All das ist in dieser Schicht verankert. Auch sie ist für alle Mandanten gleich und wird von uns in standardisierten Upgrade-Fenstern weitergeführt. Das heißt in der Praxis: Wenn ein neues TYPO3-LTS erscheint, planen wir den Rollout einmal sauber und wenden ihn danach kontrolliert auf alle Mandanten an.
Schicht 3: Individualität des Kunden
Erst in der obersten Schicht wohnt das, was Sie einzigartig macht: Ihre Templates, Ihre individuellen Extensions, Ihre Inhalte, Ihre Schnittstellen, Ihre Workflows. Diese Schicht kann und soll individuell sein, aber sie sitzt auf einem standardisierten Unterbau. Dadurch bleibt sie wartbar, während sie gleichzeitig Ihrer Marke gerecht wird.
Warum das für Sie Ruhe bedeutet
Die drei Schichten führen zu Betriebseigenschaften, die Sie im Alltag spüren werden.
Erstens: Sicherheitsupdates sind keine Sondervorgänge mehr. Wenn in der Plattform- oder CMS-Schicht ein Patch nötig ist, rollen wir ihn für alle Mandanten einmal aus. Was bei anderen ein Monats-Projekt ist, ist bei uns ein dokumentierter Vorgang.
Zweitens: Major-Upgrades werden planbar. Wir führen sie werktags durch, weil wir nicht jedes Mal einen Blindflug auf eine individuelle Installation machen, sondern ein Vorgehen für eine Plattformebene wiederholen.
Drittens: Sie bekommen echte Innovationen schneller. Unser „Level 5 Agent-Native“-Paket läuft beispielsweise genau deshalb zügig in die Fläche, weil die Mandanten auf demselben Unterbau sitzen. Ohne das Modell wären solche Rollouts schlicht nicht wirtschaftlich darstellbar.
Was das für die Content-Arbeit bedeutet
Der zweite Effekt, den unsere Kundinnen und Kunden immer wieder nennen, ist die Ruhe im Content-Alltag. Redakteurinnen und Redakteure, die jahrelang in instabilen Installationen arbeiten mussten, sagen uns nach dem Umzug in unser Modell fast immer denselben Satz: „Es ist leiser geworden.“ Weniger Tickets, weniger „Warum geht das gerade nicht?“-Momente, weniger Unsicherheit vor jedem Update.
Diese Ruhe ist kein Nebenprodukt, sie ist das eigentliche Leistungsversprechen. Sie kaufen nicht die technisch komplizierteste Lösung, sondern den stabilsten Alltag.

Wenn Sie genug von Montagmorgen-Bränden haben
Wenn Ihr CMS regelmäßig Ärger macht, wenn Updates zur Zitterpartie werden und wenn Ihre Entwicklungs- oder Marketingabteilung mehr Zeit in Betrieb steckt als in Weiterentwicklung, lohnt sich ein Gespräch. Wir zeigen Ihnen anhand Ihres Setups, ob ein Umzug in unser 3-Schichten-Modell wirtschaftlich sinnvoll ist und wie ein solcher Übergang konkret aussehen würde.
30 Minuten, kein Pitch.
Häufige Fragen
Was uns Kundinnen und Kunden zu diesem Thema am häufigsten fragen — offen beantwortet.
Funktioniert das auch, wenn wir heute nicht auf TYPO3 sind?+
Der Unterbau in Schicht 1 und 2 ist konzeptionell unabhängig vom CMS, aber wir betreiben das Modell produktiv auf TYPO3-Basis. Für Kunden auf anderen Systemen bedeutet das in der Regel einen Wechsel auf TYPO3, der sich oft schon über die eingesparten Betriebskosten trifft. Ob das für Sie passt, zeigt ein kurzer Blick auf Ihr Setup.
Was kostet das im Vergleich zu unserem heutigen Setup?+
In den meisten Fällen senkt das Modell die Gesamtkosten, weil Sie aufhören, jeden Patch und jedes Upgrade einzeln zu bezahlen. Die Preise sind transparent und skalieren mit Ihrer Nutzung, nicht mit der Anzahl der Fälle, in denen etwas schiefgeht. Die konkrete Rechnung machen wir ehrlich für Ihr Setup.
Wir haben eigene Entwicklerinnen und Entwickler. Arbeiten die weiterhin mit?+
Selbstverständlich. Ihr Team bleibt in Schicht 3 voll handlungsfähig und baut dort weiter die Dinge, die Ihr Geschäft ausmachen. Wir kümmern uns um Schicht 1 und 2, damit Ihr Team nicht mehr mit Infrastruktur und CMS-Kern beschäftigt ist, sondern mit Ihrer eigentlichen Wertschöpfung.
Wie läuft ein Umzug in Ihr Modell praktisch ab?+
Wir starten mit einer technischen Bestandsaufnahme Ihres heutigen Setups und identifizieren, was in welche Schicht gehört. Den Umzug selbst machen wir schrittweise, ohne Big Bang. In der Regel reden wir von wenigen Wochen bis zur produktiven Ablage, je nach Größe und Zustand des Ausgangssystems.
Verlieren wir durch das 3-Schichten-Modell unsere individuellen Anpassungen?+
Nein. Ihre Individualität lebt weiter, sie hat nur einen festen Platz in Schicht 3. Templates, Extensions, Workflows und Integrationen bleiben Ihnen erhalten. Was wegfällt, sind die ungewollten Sonderlocken in Plattform und Kern — also genau das, was heute Updates gefährlich macht.